25.07.2018, 14:40 Uhr

Regionalforum Der Großraum Regensburg brauchte eine koordinierte Verkehrsentwicklung

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer, Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger haben zu einem Regionalforum eingeladen, bei dem ein Mobilitätspakt unterzeichnet wurde.

REGENSBURG Bayerns Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier: „Es geht darum, die Infrastruktur zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollen stärker genutzt und Bürgerbeteiligungsprozesse optimiert werden. Der Abschluss des Mobilitätspakts ist ein wichtiger Beitrag zur Mobilität der Zukunft in Regensburg.“

Zellmeier erwartet sich vom Mobilitätspakt Regensburg wichtige Impulse für die Arbeit der bestehenden „Koordinierungsrunde Verkehrsentwicklung Großraum Regensburg“. Diese hat die Aufgabe, die Aktivitäten und Projekte zur Entwicklung des Verkehrs in der Region Regensburg zu steuern und Untersuchungen und Gutachten zur Ertüchtigung und zum Ausbau der Infrastruktur anzustoßen. Die Koordinierungsrunde Verkehr dient dabei auch dem Informationsaustausch und der Abstimmung von Entscheidungen zu Verkehrsprojekten mit mindestens regionaler Bedeutung.

„Wir müssen den Verkehr stets ganzheitlich betrachten“, sagte Zellmeier in seiner Rede. „Optimale Vernetzung ist das Stichwort: baulich, organisatorisch und wo immer möglich digital.“ Das Regionalforum leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Denn Vernetzung bedeute auch, dass sich Politik und Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Wirtschaft austauschen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze erarbeiten.

Im Raum Regensburg wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche Projekte im Straßenbau identifiziert und umgesetzt. Die Osttangente bis zur B 16 bei Haselbach, der Ausbau der Nordgaustraße von der Nibelungenbrücke bis zur Isarstraße, der Ausbau der B 16 in Richtung Cham, verschiedene Verbesserungen an der A 93 bei Regensburg sowie der derzeit laufende Ausbau der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof sind Beispiele, die die Koordinierungsrunde bereits forciert hat und die um weitere Maßnahmen ergänzt werden sollen. Insbesondere den öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr will Zellmeier weiter stärken. Der Ministerrat hat am 10. Juli 2018 einen Fahrplan für mehr Mobilität in Bayern beschlossen. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt will das Bayerische Verkehrsministerium allein 100 Millionen Euro zusätzlich für den ÖPNV zur Verfügung stellen.


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