23.07.2018, 22:15 Uhr

Entwicklungspotential für die Region Regionalexpresshalt am Bahnhof in Undorf gefordert

(Foto: Büro Stierstorfer)(Foto: Büro Stierstorfer)

Auf Einladung der CSU-Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer aus Pfatter kam es zu einem Fachgespräch über die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im westlichen Landkreis mit Staatssekretär Josef Zellmeier für Verkehr und Infrastruktur und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft in München.

PFATTER/MÜNCHEN Auf Initiative der JU Nittendorf unter dem Ortsvorsitzenden Johannes Bawidamann wurde dabei die Situation in der Region deutlich geschildert: „Durch den A3-Ausbau bis nach Nittendorf wird es in den nächsten 18 Jahren zu enormen Einschränkungen im Auto- und Busverkehr kommen. Bedarf und Nachfrage beim Schienenverkehr werden jetzt deutlich, auch außerhalb der regulären Stoßzeiten steigen. Wir müssen daher jetzt die Weichen dafür stellen, den Schienenverkehr belastbar auszubauen, um eine attraktive Zuganbindung nach Regensburg, München und Nürnberg für die Bürgerinnen und Bürger der Region zu schaffen“

Auch Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer pochte vehement auf ein klares und gutes Gesamtkonzept: „Viele Pendler werden durch den A3 Ausbau auf die Bahn umsteigen. Durch stundenlange Staus auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück ist der Leidensdruck enorm. Wir müssen daher jetzt gute Angebote bei der Zuganbindung schaffen, um die Verkehrswege nach Regensburg zu entlasten. Das fängt für mich bei ausreichenden Parkplätzen am Bahnhof und Transport zum Bahnhof durch Busse, einem barrierefreien und leichten Zugang an und geht weiter bis zu einer zügigen, dicht getakteten und vor allem schnellen Zuganbindung.“

Der Bahnhof Undorf verfügt dabei über viele dieser Voraussetzungen und hat daher großes Entwicklungspotential für die Region. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft kommt den Forderungen der JU Nittendorf und Sylvia Stierstorfer entgegen. Bis Ende Dezember werden zwei zusätzliche Halte in Undorf nach Regensburg und ein zusätzlicher Halt in Undorf nach Nürnberg zu den Hauptverkehrsstoßzeiten geschaffen. Außerdem entsteht ein gesondertes Gutachten zur Verbesserung der Gesamtsituation im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, wie der zuständige Verkehrsplaner für den Bereich Regensburg im Gespräch bestätigte. Das umfassende Gutachten soll weitere Möglichkeiten und Chancen aufzeigen. Die Junge Union setzt sich dabei seit Dezember letzten Jahres mit dem „Verkehrspapier der Jungen Union Regensburg-Land“ mit vielen Maßnahmen und Punkten, wie dem schrittweisen Ausbau des Bahnhofs oder der geforderten häufigeren Taktung (S-Bahntaktung) verkehrspolitisch ein. JU-Kreisvorsitzender Florian Hoheisel bekräftigte: „Das Thema Verkehr ist ein längerfristiger Prozess, an dem dranbleiben und den wir bis zuletzt begleiten werden. Viele gute Ideen kommen dabei aus der Region, wir setzen uns dafür ein, diese umzusetzen und die Region zu entlasten. Das Zugangebot tragfähig und belastbar auszubauen ist für uns der erste Schritt in die richtige Richtung und kommt den Bürgerinnen und Bürgern im westlichen Landkreis zugute.“ Staatssekretär für Verkehr und Infrastruktur Josef Zellmeier lobte das besondere Engagement und bedankte sich für den Einsatz der Jungen Union: „Diese geben wichtige Anregungen und sind treibende Kraft bei verkehrspolitischen Themen im Regensburger Landkreis“.


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