27.06.2018, 11:01 Uhr

Bundesprogramm „Demokratie leben“ Worldcafé unter dem Motto „Extremismus erkennen und entgegenwirken“

Die Jugendlichen nutzen beschreibbare Tischdecken, als Notizzettel. (Foto: Nadine Bauer/Stadtjugendring)Die Jugendlichen nutzen beschreibbare Tischdecken, als Notizzettel. (Foto: Nadine Bauer/Stadtjugendring)

Der Stadtjugendring Regensburg und die Regensburger Schülervereinigung (RSV) luden junge Interessierte zu einem Worldcafé mit dem Thema „Extremismus erkennen und entgegenwirken“. Die speziell an Jugendliche und junge Erwachsenen gerichtete Veranstaltung fand im Park Side Regensburg statt.

REGENSBURG Ein Worlcafé ist eine innovative, kreative und jugendgerechte Methode, welche junge Menschen zu ExpertInnen ihrer eigenen Lebenswelt erklärt und sie somit in einer offenen Atmosphäre in einen direkten Dialog treten lassen. Gemeinsam mit Uli Grötsch (SPD-Bundestagsfraktion), Jürgen Mistol (Bündnis 90/Die Grünen), Markus Schwarz (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus), Wolfgang Mache (Polizeidirektor a. D.), sowie Detlef Staude und Erik Zimmermann (Vorstandsmitglieder Stadtjugendring Regensburg) erarbeiteten sich die jugendlichen TeilnehmerInnen Antworten zu, für sie relevante Fragestellungen. Der Fokus an den verschiedenen Tischen lag auf den Kennzeichen von Extremismus und den Hintergründen zu Extremismus auch auf dem praktischen Entgegenwirken von Extremismus. Die TeilnehmerInnen sammelten beispielsweise alle Arten von Extremismus, welche Ihnen bekannt sind und erarbeiteten gemeinsame Kennzeichen, als auch Unterschiede zwischen den Einzelnen. Ein weiterer Tisch des Worldcafés versuchte unter anderem herauszuarbeiten, welche Beweggründe eine Person dazu veranlassen könnte sich extremen Strömungen anzuschließen, beziehungsweise welche Mittel diese nutzen, Personen von ihren Ideen zu überzeugen. Zudem wurden Anregungen gesammelt, was die Jugendlichen selbst, gemeinsam mit Freunden oder im Verein gegen Extremismus unternehmen können. Die Ergebnisse der einzelnen Tische wurden von den Jugendlichen auf beschreibbaren Papiertischdecken festgehalten und am Ende der Veranstaltung nochmals im Plenum vorgestellt. Der Stadtjugendring Regensburg und die RSV freuen sich über die gelungene Veranstaltung.

Die Veranstaltung wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.


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