22.06.2018, 17:26 Uhr

Belange der Wirtschaft kommuniziert IHK und HWK im Gespräch mit der Politik

Dr. Georg Haber, Dr. Jürgen Helmes, Sebastian Koch, Margit Wild, Jürgen Kilger, Matthias Jobst und Thomas Genosko. (Foto: HWK)Dr. Georg Haber, Dr. Jürgen Helmes, Sebastian Koch, Margit Wild, Jürgen Kilger, Matthias Jobst und Thomas Genosko. (Foto: HWK)

Um die Interessen der regionalen Wirtschaft zu kommunizieren, trafen sich Vertreter der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz mit SPD-Politikern aus der Region.

REGENSBURG IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes, Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber sowie Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, diskutierten mit der Landtagsabgeordneten Margit Wild, Matthias Jobst und dem Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch über aktuelle und künftige Herausforderungen für regionale Betriebe.

Duale Bildung sichert Fachkräfte

Unternehmen brauchen eine leistungsfähige berufliche Bildung, um qualifizierte Fachkräfte zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben – so der Konsens von Politik und Wirtschaft. Wichtig sei, die Chancen einer dualen Aus- und Weiterbildung aktiv zu kommunizieren und die Berufsorientierung an Schulen, insbesondere auch an Gymnasien, weiter auszubauen. Sowohl die IHK als auch die Handwerkskammer engagieren sich in verschiedenen bayernweiten Projekten, beispielsweise den IHK-AusbildungsScouts, sowie den Kampagnen „Elternstolz“ und „Macher gesucht“. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung warben die Kammervertreter für eine bessere Vermittlung digitaler Kompetenzen an den Schulen, um Schülerinnen und Schüler auf die künftigen Herausforderungen im Beruf vorzubereiten.

Digitaler und infrastruktureller Ausbau

Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, müsse der Ausbau der digitalen Infrastruktur zügig voranschreiten. Das gelte sowohl für eine moderne Breitbandversorgung bis in den Betrieb als auch für ein leistungsfähiges Mobilfunknetz. Ein weiteres Thema war die Verbesserung der Verkehrssituation, insbesondere im Großraum Regensburg. Der Ausbau der Autobahn A3 sei laut IHK- und Handwerkskammervertretern ein wichtiger Schritt. Aufgrund der engen Stadt-Umland-Verflechtung sei allerdings ein ganzheitliches, intermodales Verkehrs- und Mobilitätskonzept notwendig, um die Region für die Zukunft zu rüsten.


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