19.05.2018, 21:13 Uhr

Klage vorbereitet Bund für Geistesfreiheit will Symbol der Menschenrechte statt Kreuze aufhängen

Erwin Schmid, Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, und Michael Wladarsch, Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit München. Foto: Bund für Geistesfreiheit (Foto: Bund für Geistesfreiheit)Erwin Schmid, Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, und Michael Wladarsch, Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit München. Foto: Bund für Geistesfreiheit (Foto: Bund für Geistesfreiheit)

Der Bund für Geistesfreiheit ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, als säkulare, naturwissenschaftliche Weltanschauung den Kirchen gleichgestellt. Der Landeshauptausschuss des Bundes für Geistesfreiheit hat in München bereits am 28. April beschlossen, juristisch durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht und zum Europäischen Gerichtshof gegen das Kreuz vorzugehen.

REGENSBURG Erwin Schmid, der Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit Bayern sieht die Entstehung des demokratischen Freistaates Bayern in der Revolution von 1918 mit Kurt Eisner, der als erster Ministerpräsident mit seiner Aussage „Jedes Menschenleben ist heilig“ schon die Menschenwürde als Grundlage setzte. Die Aufklärung habe unser Leben vernünftig verbessert gegen religiöse Dogmen. „Der Blitzableiter an der Kirchturmspitze schützt vor dem Blitz und nicht die Gebete an ein fiktives Wesen“, so Schmid.

Der Bund für Geistesfreiheit Bayern fordert die Rücknahme des Beschlusses des bayerischen Kabinetts vom 24. April und die Entfernung aller Kreuze in öffentlichen Einrichtungen. „Die christliche Religion ist nur eine von vielen Weltanschauungen. Viel besser für alle Menschen ist das Anbringen des Symbols für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diese Symbol ist auch auf der Broschüre mit der der Bund für Geistesfreiheit für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO wirbt“, so Schmid.


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