11.04.2018, 09:39 Uhr

Vorschau Das steht im aktuellen Regensburger Wochenblatt

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Liebe Leserinnen und Leser, auch diese Woche haben wir für Sie in der Wochenblatt-Printausgabe einige heiße Themen vorbereitet. Fangen wir mit dem Aufmacher an, der uns die Schlagzeile lieferte: „Kirche: Rückzug aus den Kindergärten!“

REGENSBURG Der Hintergrund ist für zahlreiche Gemeinden im Landkreis, aber auch für die Stadt Regensburg bedrohlich. Das Bistum Regensburg hat die Zahl der Kindergartengruppen per Dekret beschränkt. Die Kirche hat Geld, aber es fehlt ihr eben aus Personal. „Die Kirche zieht sich aus der Gesellschaft zurück“, kommentiert ein ranghoher Landkreis-Politiker gegenüber dem Wochenblatt. Bistumssprecher Clemens Neck weist das weit von sich: Man betreue mehr als 400 Kindertagesstätten im Bistum, mehr als 5.000 Kinder gehen in Stadt und Landkreis in eine kirchliche Einrichtung.

Co-Aufmacher diese Woche: Vergangenen Freitag verschanzte sich ein 16-jähriger, offenbar psychisch kranker Russe in einer Asylunterkunft in der Dieselstraße. Nach vier Stunden gab der junge Mann schließlich auf. Ein Nachbar, der 23-jährige Ahmed aus dem Irak, schildert uns, wie er die Situation erlebte: Auf dem Balkon hantierte sein Nachbar mit mehreren Messern, um den Bauch habe er eine Art Plastikbeutel getragen, der ihn an einen Sprengstoffgürtel erinnerte. Die Polizei indes brachte alle Anwohner in einen Raum, wo sie vier Stunden lang nicht erfuhren, was eigentlich los ist.

Apropos Asylheim: In Regensburgs Stadtosten verläuft eine der am meisten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands. Doch es gibt nicht mal einen Zaun, der die vielen Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften davon abhält, ins Gleisbett zu klettern und dort zu spielen. Die Regierung der Oberpfalz ist schon alarmiert, hat mit der Bahn gesprochen - man kann nur hoffen, dass niemand zu Schaden kommt.

Der Fall eines Polizisten-Prüglers erschütterte im Januar Regensburg: Zwei junge Afghanen attackierten einen 26-jährigen Polizisten bei einer Personenkontrolle in den Arcaden. Ein angeblich 17-jähriger trat dem Polizisten gegen den Kopf, als der schon am Boden lag. Er sitzt in U-Haft. Offenbar prüft die Regensburger Staatsanwaltschaft gerade das Alter des Mannes. Derweil räumt Justizminister Bausback ein, dass gegen einen der Täter bereits wegen eines Gewaltdelikts ermittelt wurde - mangels Tatnachweis stellte man das Verfahren aber ein. „Das ist die Regel, dass bei Ersttaten die Verfahren eingestellt werden“, sagt uns ein Mitarbeiter eines Ausländeramtes. Allein im Landkreis, wo 1.300 Asylbewerber leben, wurde gegen 45 bereits wegen eines Gewalt- oder eines Sexualdelikts ermittelt. Jetzt hat Bausback ein Gespräch mit den leitenden Staatsanwälten in Bayern geführt. Ziel: Das Thema - Zitat „Kriminalität im Umfeld von Asylbewerberunterkünften ins Bewusstsein unserer Staatsanwältinnen und Staatsanwälte“ zu bringen.

Das sind die Top-Themen, doch wir haben natürlich noch viel mehr: Im Sport fragen wir uns, was beim Jahn noch drin ist in der Zweiten Liga. Eine Studie gibt Auskunft, wie viel die Schiffstouristen überhaupt an Geld in Regensburg lassen. Der Verfassungsschutzbericht gibt Auskunft darüber, dass die Extreme von Links, Rechts und von Islamisten in Regensburg beängstigend zunehmen. Die Abgeordnete Sylvia Stierstorfer ist Opfer von Facebook-Hackern geworden, in Regensburg werden Gewerbeflächen knapp, laut Magazin der Spiegel gibt es in Regensburg eigentlich keine Wohnungsknappheit für Bedürftige und im Jubiläumsjahr der 68er-Revolution haben wir recherchiert, was damals in Regensburg los war.

Viel Spaß beim lesen, wie immer ist die Zeitung in Ihrem Briefkasten oder ab Mittag als E-Paper elektronisch zu lesen.