16.03.2018, 09:21 Uhr

Umleitungen werden ausgeschildert Donaubrücke Wörth-Pfatter muss saniert werden – Vollsperrung während der Osterferien

(Foto: Staatl. Bauamt Regensburg)(Foto: Staatl. Bauamt Regensburg)

Die bereits im Herbst 2017 angekündigte Lager-Sanierung der Donaubrücke Wörth-Pfatter im Zuge der Staatsstraße 2146 wird nun während einer zweiwöchigen Vollsperrung in den Osterferien durchgeführt. Die nächstgelegenen Querungsmöglichkeiten der Donau finden sich bei Donaustauf oder bei Straubing. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

WÖRTH AN DER DONAU Die Abstimmungsgespräche mit den Gemeinden Wörth an der Donau, Pfatter und Wiesent, mit der Polizei und der Rettungsleitstelle haben stattgefunden. Außerdem erfolgte die Festlegung der Vollsperrung in enger Abstimmung mit der Autobahndirektion aufgrund der dortigen großen Baumaßnahme im Zuge der A3.

Die Sanierung der Donaubrücke ist aufgrund festgestellter gravierender Lagerschäden notwendig geworden, die umgehend behoben werden müssen. Die Herstellung und Lieferung der neuen Rollenlager (als Einzelfertigungen im Nachbau) hat sich seitens der Zulieferfirma stark verzögert, sodass der Austausch erst jetzt erfolgen kann.

Da bis zum Neubau der Donaubrücke noch etwas Zeit benötigt wird (auch vor dem Hintergrund, dass die neue Brücke fertiggestellt sein muss, bevor die alte abgebrochen werden kann), erfolgt ein Austausch der stark geschädigten Lager. Hierfür sind Kosten in Höhe von 300.000 Euro veranschlagt. Die Verkehrssicherheit hat nach der Durchführung der Sanierungsmaßnahme wieder uneingeschränkt bis zum Abbruch der Brücke Bestand. Bisher konnten bereits alle Lager ertüchtigt werden, wo nicht in den Verkehr eingegriffen werden musste. Nun geht es an den Tausch der alten Rollenlager, die durch neue ersetzt werden müssen. Hierzu wird der Verkehr auf der Brücke komplett gesperrt, da die Brücke hierzu an drei Achsen angehoben werden muss. Der Schulbusverkehr ist von der Maßnahme nicht betroffen, da die Zeiten der Vollsperrung in die Ferienzeit fallen.

Die Vollsperrung ist ab Samstag, 24. März, in den Morgenstunden wirksam. Ab den späten Abendstunden des Sonntags, 8. April, ist die Donaubrücke spätestens wieder befahrbar.

Zwei Möglichkeiten der Umfahrung

Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Querspange mit der Donaubrücke zu umfahren; die Donau kann entweder bei Donaustauf (Variante West) oder bei Straubing (Variante Ost) gequert werden. Die ausgeschilderten Umleitungsstrecken verlaufen wie folgt.

Umfahrung über Donaustauf (Variante West): Die Umleitung führt ab dem Kreisverkehr bei Wiesent auf der Staatsstraße 2125 in Richtung Kruckenberg, durch Bach an der Donau, über Sulzbachan der Donau nach Donaustauf. Dort wird die Staatsstraße 2125 über den Anschlussast verlassen und auf die Staatsstraße 2145 aufgefahren, um die Donau über die dortige Großbrücke zu queren. Dem Fahrbahnverlauf folgend mündet die Staatsstraße 2145 östlich von Barbing in die Bundesstraße 8. Über die B 8, vorbei an Wolfskofen und Geisling, führt die Umleitung zurück an die Querspange (rote Strichlinie). Analog in Gegenrichtung.

Umfahrung über Straubing (Variante Ost): Die alternative Umleitungsstrecke führt ab dem Kreisverkehr bei Wiesent auf der Staatsstraße 2125 durch die Ortschaft Wiesent in Richtung Wörth an der Donau. In Wörth an der Donau dem Straßenverlauf folgend und auf die Beschilderung nach Straubing achtend führt die Staatsstraße 2125 über Tiefenthal und Hofdorf (immer der Hauptstraße folgen). Nach der Querung der Autobahn geht die Umleitungsstrecke in den Landkreis Straubing und führt dort in Richtung Kirchroth, Kößnach bis Straubing. Direkt nach der Donauquerung über die Westtangente zweigt die Umleitung in Richtung Atting ab und führt entlang des Flugplatzes bis zur Bundesstraße B8. Über die B8 folgt die Rückführung vorbei an Schönach und Griesau zurück an die Querspange (rote Strichlinie).

Analog in Gegenrichtung.

Neben den ausgeschilderten Umleitungen bleibt es den Verkehrsteilnehmern überlassen, ob sie die A3 als Umfahrung nutzen wollen. Ein Auf- und Abfahren auf die A3 ist an den Anschlussstellen Wörth-Wiesent und bei Rosenhof grundsätzlich möglich.

Fußwallfahrt nach Altötting wie geplant

Die im Zeitraum vom 4. bis zum 7. April stattfindende Fußwallfahrt von Schwandorf über Wörth an der Donau nach Altötting kann wie geplant stattfinden. Die Wegstrecke führt am 5. April über die gesperrte Donaubrücke. Die Begehbarkeit für die Wallfahrer an diesem Tag wird ermöglicht.

Das Staatliche Bauamt Regensburg bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger im betreffenden Bereich um Verständnis für die baubedingten Behinderungen.


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