13.03.2018, 09:49 Uhr

Internationaler Frauentag 2018 Ausbau der Betreuungsangebote, familienfreundliche Arbeitszeiten, bessere Karrierechancen

(Foto: SPD-Stadtratsfraktion )(Foto: SPD-Stadtratsfraktion )

Unter dem Motto „frauenMACHTpolitik“ stellten die Stadträtinnen der Fraktionen am Internationalen Frauentag am Donnerstag, 8. März, ihre frauenpolitischen Ziel vor.

REGENSBURG Sie stellte politische Ziele wie den weiteren Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder, familienfreundliche Arbeitszeiten, bessere Karrierechancen, Entgeltgleichheit, bessere Finanzierung der Frauenhäuser und Beratungsstellen und Bekämpfung von Altersarmut von Frauen vor. Dagmar Kick zeigte aber auch auf, was die Stadtratskoalition unter Führung der SPD in den letzten Jahren schon verbessert und verändert hat. So wird stetig daran gearbeitet, die Mittags- und Nachmittagsbetreuung an den Schulen bedarfsgerecht auszubauen. Umgesetzt wurde, dass unsere Reinigungskräfte nicht mehr nach Entgeltgruppe eins entlohnt werden. Zudem ist die Stadt dabei, die Gebäudereinigung weitgehend durch städtisches Personal durchführen zu lassen und auf 80 Prozent zu erhöhen.

Es ist der SPD-Fraktion wichtig, sich weiterhin für die Beteiligung an der Finanzierung einer proaktiven Beratungsstelle für von häuslicher Gewalt betroffener Frauen einzusetzen. Ebenso setzt sie sich für mehr förderfähige Plätze für Frauen im Frauen- und Kinderschutzhaus ein. Das Kälteschutzprojekt trägt auch dazu bei, dass obdachlose Frauen sich nicht prostituieren müssen, um im Winter Obdach zu bekommen. Als freiwillige Leistung übernimmt die Stadt Regensburg Kosten für Verhütungsmittel unter bestimmten Voraussetzungen. Die sozialpädagogische Unterstützung vor allem Alleinerziehender in den Notwohnanlagen hilft, dass sie wieder in den ersten Wohnungsmarkt unterkommen.

Auch unterstützt die SPD-Fraktion den Fokus der Jugendzentren auf Mädchen mit Kampagnen wie zum Beispiel Mädchenmusikcamps und „Uns geht´s ums ganze“. „Ich könnte neben dieser Aufstellung noch sehr viele wichtige Themen und Bereiche nennen. Auch der Runtinger-Preis für Firmen, der Frauen-Preis für Kultur und Forschung und die Umsetzung der Frauenstraßennamen in Neubaugebieten sind unsere Erfolge und Themen“, merkt Dagmar Kick an, und ergänzt: „Wir Frauen müssen auch in Zukunft weiterhin solidarisch für unsere Rechte einstehen.“


0 Kommentare