10.03.2018, 09:25 Uhr

Beschluss im Planungsausschuss Gibt es bald mehr sichere Fahrradstellplätze am Regensburger Hauptbahnhof?

(Foto: Christian Eckl)(Foto: Christian Eckl)

Höchst erfreut zeigt sich der Regensburger ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstag, 8. März, über die Debatte und die Beschlussfassung zum Thema Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.

REGENSBURG Am Ende einer sachlichen Diskussion wurde einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung prüft, wo im nördlichen Bahnhofsumfeld sichere und überdachte Fahrradstellplätze geschaffen werden können. Benedikt Suttner: „Die jetzige Situation ist untragbar. Es gibt am Bahnhof viel zu wenige Möglichkeiten, sein Rad abzustellen. Sichere Abstellplätze mit Anschlussbügel sind fast immer belegt.“

Auch seine Stellvertreterin Astrid Lamby kennt die Situation aus eigener Erfahrung nur zu gut und plädiert: „Wir brauchen dringend eine Verbesserung, nicht zuletzt um während des A3-Ausbaus den Pendlern den Umstieg vom Auto auf Bahn und Rad schmackhaft zu machen. Wir können damit nicht jahrelang warten, bis der Bau des neuen ZOB Realität wird. Ich freue mich, dass hierüber im Stadtrat Einigkeit besteht und es deshalb gestern zu einem einstimmigen Beschluss kam.“

In der Debatte empfahl Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer Benedikt Suttner, den Antrag derart zu verändern, dass nicht speziell die Schaffung eines Fahrradparkhauses, sondern vor allem von sicheren und überdachten Fahrradstellplätzen geprüft wird. Auf Suttners Drängen hin wurde im Antragstext beibehalten, dass hierfür auch vorhandene derzeit ungenutzte Gewerbeflächen untersucht werden. So bleibt auch die Anmietung von Gebäuden eine Option.

Letztendlich empfahl die Bürgermeisterin den Ausschussmitgliedern die Zustimmung zum geringfügig geänderten ÖDP-Prüfantrag. Damit konnte das Thema Fahrradstellplätze am Bahnhof einstimmig auf die Agenda der Verwaltung gesetzt werden.


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