09.03.2018, 12:40 Uhr

Politik Oberpfälzer Jusos zeigen sich enttäuscht über den Ausgang des SPD-Mitgliedervotums

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Enttäuscht reagierte der Vorstand der Jusos Oberpfalz auf das Ergebnis des Mitgliedervotums. „Wir hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht. Unserer Meinung nach kann die dringend notwendige Erneuerung der SPD nur in der Opposition gelingen. Große Koalitionen sollten kein Dauerzustand sein, da sie der Demokratie schaden. Demokratie lebt vom Konflikt zwischen Regierung und Opposition. Dass man diese Opposition nun der AfD überlässt, ist mehr als fahrlässig“, fasst Peter Strahl, Vorsitzender der Jusos Oberpfalz die Stimmung des Vorstands zusammen.

REGENSBURG/OBERPFALZ Es muss nun versucht werden, die personelle, inhaltliche und strukturelle Erneuerung der SPD in der Regierung voranzutreiben. „Wir sind keine schlechten Verlierer. Natürlich akzeptieren wir das Ergebnis des Mitgliedervotums. Unsere Aufgabe wird es jetzt sein, der SPD auf die Finger zu schauen. Wir wollen, dass in vier Jahren von dem Laden noch etwas übrig ist. Daher fordern wir bei der anstehenden Besetzung der Ministerien die längst überfällige personelle Erneuerung. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben“, so Strahl.


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