13.02.2018, 13:24 Uhr

Regierung #NoGroKo-Kevin der SPD kommt auch in Regensburg vorbei

(Foto: Jusos/Youtube)(Foto: Jusos/Youtube)

Der Vorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, macht auch in Regensburg halt, um gegen die Neuauflage der Großen Koalition zu wettern.

REGENSBURG Auch in der Domstadt wird der Vorsitzende der Jungsozialisten (Jusos), Kevin Künert, gegen den Gang der SPD in eine Neuauflage der Großen Koalition werben. Auf der Homepage der Jusos kündigte Künert eine Tour durch Deutschland an. Am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr will Künert unter dem Hashtag NoGroKo und dem Motto „Für einen echten Politikwechsel. Aufbruch mit unserer SPD“ in Regensburg sprechen. Kühnert wird am 22. in der Gaststätte Sport-Club in der Alfons-Auer-Straße auftreten.

Jetzt hat sich eine prominente Regensburger SPD-Politikerin, die frühere Oberbürgermeisterin Christa Meier, über Kühnert geäußert. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung bezeichnete sie Kühnert als „Fratz“. „Die CSU hat ihre innerparteilichen Kämpfe gelöst und kann jetzt getrost in den Wahlkampf gehen“, bei der SPD aber gebe es noch einiges zu tun, sagte Meier der SZ. Es sei verrückt, dass sich Leute wie Schulz und Gabriel, die bei den Leuten ankämen, gegenseitig fertig machten. Von der These, die SPD könne sich in der Opposition erneuern, hält sie wenig, deswegen will sie der Groko ein Ja geben: „In Bayern erneuert sich die SPD schon seit 50 Jahren.“ Dass Juso-Chef Kevin Kühnert und seiner Kampagne gegen die Groko so viel Aufmerksamkeit geschenkt werde, versteht Meier nicht. Kühnert führe sich auf wie ein „Alleinherrscher“, dabei sei er nur ein „Fratz“, wie man früher gesagt hätte, heißt es in der SZ.


0 Kommentare