09.02.2018, 13:29 Uhr

Welterbe Deutlich mehr als eine Million Übernachtungen in Regensburg – Rekord!

Regensburg ist auf einem nachhaltigen Wachstumskurs, wie die Übernachtungsstatistik des Bayerischen Landesamtes für das vergangene Jahr zeigt. (Foto:  RTG/Agentur Fouad Vollmer)Regensburg ist auf einem nachhaltigen Wachstumskurs, wie die Übernachtungsstatistik des Bayerischen Landesamtes für das vergangene Jahr zeigt. (Foto: RTG/Agentur Fouad Vollmer)

Urlaub im eigenen Land liegt im Trend. Auch die UNESCO-Welterbestadt Regensburg bekommt dies wieder auf angenehme Weise zu spüren.

REGENSBURG Mit den kürzlich veröffentlichten Übernachtungszahlen des bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung zeigt sich für das Tourismusjahr 2017: Regensburg konnte das Ergebnis von 2016 noch einmal verbessern. Um 4,0 Prozent hat die Anzahl der Gästeankünfte zugenommen, es lassen sich 613.991 Ankünfte verzeichnen. Auch die Zahl der Übernachtungen in der Domstadt konnte sich noch einmal um 2,0 Prozent auf 1.085.524 steigern.

„Die Entwicklung des Tourismus in Regensburg geht parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt in die richtige Richtung“, freut sich Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Dabei steht für sie ein qualitätsvolles und nachhaltiges Wachstum im Vordergrund. „Städtereisende legen großen Wert auf individuelle Erlebnisse und ein besonderes Flair mit kulturellen Angeboten. Geschäftsreisende schätzen eine vielfältige und gut ausgebaute Infrastruktur. Genau diese Qualitäten stehen im Zentrum der neuen Tourismusstrategie, die die Stadt und Partner aus der Tourismuswirtschaft im entstehenden Tourismuskonzept fest verankert haben“, so Thiele weiter.

Gastfreundschaft der Regensburgerinnen und Regensburger stärken

Der ganzheitliche Ansatz im Tourismuskonzept hat die Balance zwischen dem Bürgerwohl, dem Anspruch auf ein touristisches Erlebnis im UNESCO-Welterbe und dem Gast, der geschäftlich im Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zu tun hat, im Fokus. Unter anderem soll der Geschäftstourismus zu einer saisonalen Glättung der touristischen Nachfrage führen (Tagungen und Kongresse in den Wintermonaten) und die touristische Wertschöpfung stärken. Um die überwiegend positive Tourismuseinstellung der Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu unterstützen, sollen die Interessen und Bedürfnisse mit der Tourismusentwicklung noch besser in Einklang gebracht und verstärkt über die positiven Effekte der Tourismuswirtschaft informiert werden. Dazu zählen beispielsweise die Bedeutung des Tourismus als Einkommens- und Berufszweig und die gestiegene Lebensqualität mit Qualitätsgastronomie, zusätzlichen Freizeit- und Kulturangeboten oder dem herausragenden Einzelhandels- und Handwerksangebot in der Innenstadt ebenso wie zukünftige Maßnahmen zur Besucher- und Verkehrslenkung. Denn, alle Entwicklungsmaßnahmen, die dem Gast zu Gute kommen, sind auch für den Bürger hilfreich oder umgekehrt.

Gäste aus dem Ausland

Ein Blick auf die Zahlen aus dem Ausland zeigt: über das Jahr 2017 verzeichnet die Regensburg Tourismus GmbH einen Anstieg der Ankünfte um 7,0 Prozent. Allen voran übernachteten Österreicher in der Domstadt (29.199), gefolgt von den US-Amerikanern (22.482), den Niederländern (16.274) und den Italienern (15.133). Damit steht die Domstadt an der Spitze der Ostbayerischen Städte.

Deutschlandtourismus ebenso erfolgreich

Der gesamte Tourismus in Deutschland trägt laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 3,9 Prozent zur volkswirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei – mehr als der Maschinenbau oder Einzelhandel. Ausländische Übernachtungsgäste generieren mit rund 37 Milliarden Euro fast 30 Prozent der touristischen Konsumausgaben in Deutschland. „Wir haben damit unsere Spitzenposition als Geschäftsreiseziel, Messestandort und Kongressdestination weiter ausgebaut“, freute sich auch Petra Hedorfer, Chefin der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Egal ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister oder Zulieferer wie regionale Produzenten und Handwerksbetriebe, es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht vom Tourismus profitiert.


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