20.01.2018, 07:55 Uhr

Graffiti-Schutz Die Stadt Regensburg poliert sich für das neue Museum der Bayerischen Geschichte auf


Die Stadt bezahlt einen Graffiti-Schutz, damit das neue Museum bis 2019 blitzblank glänzt. Zuvor sollen alle störenden Schmierereien entfernt werden.

REGENSBURG Das neue Museum der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt ist ausgewachsen. Jetzt geht es darum, ob die Dimensionen zumindest durch die Oberfläche noch abgemildert werden können. Wie ein riesiger Keil liegt das Gebäude nun da, dort, am Donaumarkt, wo sich die Regensburger aus Angst vor einer solchen Architektur 1999 gegen eine Stadthalle entschieden. Eröffnet werden kann das Museum nun ohnehin nicht pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum dessen, was wir heute als Freistaat Bayern kennen. Dem ist nämlich ein Brand dazwischen gekommen, von dem heute noch nicht klar ist, ob er politisch motiviert oder von einem frustrierten Bauarbeiter mit weggeschnippter Kippe verursacht wurde.

Jetzt aber will der Regensburger Stadtrat zumindest dafür Sorge tragen, dass man sich nicht blamiert bei der geplanten Eröffnung im Frühjahr 2019. Deshalb stand gestern im Stadtplanungsausschuss auch der Posten „Zur Einweihung des Museums der Bayern werden im Umfeld alle Graffiti beseitigt und neuer Graffitischutz aufgetragen. Diese sind insbesondere die Eiserne Brücke, Steinerne Brücke, Marc Aurel Ufer, Ufer am Donaumarkt und Nibelungenbrücke.“ Kostet ja nur läppische 10.000 Euro.


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