28.11.2017, 17:47 Uhr

Vorträge an der OTH Interkultureller Männertag zeigt neue Aspekte zu Männern mit Migrationshintergrund

Marga Teufel, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg, Referent Prof. Dr. Ahmet Toprak, Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Fakultät Angewandte Sozial-und Gesundheitswissenschaften der OTH, und Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der OTH. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)Marga Teufel, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg, Referent Prof. Dr. Ahmet Toprak, Prof. Dr. Clarissa Rudolph, Fakultät Angewandte Sozial-und Gesundheitswissenschaften der OTH, und Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der OTH. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)

Zum Internationalen Männertag 2017 haben die Servicestelle Gender und Diversity der OTH Regensburg und die Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg gemeinsam zu zwei Vorträgen eingeladen: Unter dem Blickwinkel „Gender im interkulturellen Kontext“ konnten insgesamt rund 100 Zuhörer neue Aspekte zu Männern mit Migrationshintergrund kennenlernen.

REGENSBURG Mit Prof. Dr. Ahmet Toprak trat bei einer ersten Veranstaltung am Donnerstag, 16. November, ein Referent auf, der sich sowohl als Professor für Erziehungswissenschaften als auch als Autor einen Namen gemacht hat. In seinem Vortrag „Gender und Muslime – riskante Ideale von Männlichkeit?“ berichtete er aus der Beratungsarbeit mit jungen Männern mit Migrationshintergrund. Vor allem die Situation in deutsch-türkischen Migrantenfamilien ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Prof. Dr. Toprak.

Bei einer zweiten Veranstaltung am Dienstag, 21. November, wurde das Nürnberger Projekt „Heroes“ vorgestellt. Projektleiterin Ulrike Wickbold und Gruppenleiter Eric Mbarga zeigten auf, wie das Projekt für junge Männer mit Migrationshintergrund abläuft. Durch Angebote vorrangig in Schulen, aber auch in Jungsgruppen und mit Elternarbeit sollen Veränderungen bei den Teilnehmenden und deren Familien bewirkt werden. Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen werden aufgearbeitet, um auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit, Meinungsfreiheit und insbesondere Gewaltfreiheit ein Umdenken anzustoßen. „Heroes“ wird derzeit in Nürnberg und sieben weiteren deutschen Städten sowie zweimal in Österreich angeboten.


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