22.11.2017, 17:06 Uhr

Fußball und Burger Die „Burgerisierung“ Regensburgs geht weiter


Auch in der Schwarzen-Bären- Straße soll es einen neuen Burger-Laden geben. Wer das bedauert, kann sich trösten – wenigstens gibt es künftig zumindest weitere Freisitze in der eigentlich sehr schönen Straße.

REGENSBURG Auch in der Schwarzen-Bären- Straße soll es einen neuen Burger-Laden geben. Wer das bedauert, kann sich trösten – wenigstens gibt es künftig zumindest weitere Freisitze in der eigentlich sehr schönen Straße.

Nein, der Welterbe-Stadt mangelt es derzeit sicher nicht an Burger-Läden. Bis kommenden Februar soll es einen weiteren geben: In der Schwarzen-Bären-Straße 10, dem Gebäude der früheren Landeszentralbank, soll ein Franchise-Ableger der Enchelada-Gruppe eröffnen: „Burgerheart“ heißt die Kette und hat sich der amerikanischen Küchenkunst gewidmet. „Wir planen 200 Sitzplätze“, sagt Matthias Klemens, der in dem Gebäude auch ein Büro des SV Donaustauf unterhält. Das soll es auch weiterhin geben an dieser Adresse, die in der Vergangenheit beispielsweise auch Firmensitz eines anderen Fußball-Begeisterten war, dem früheren Jahn-Präsidenten und Südfinanz-Macher Franz Nerb. Was aus Nerb und seiner Südfinanz genau wurde, das weiß in Regensburg niemand so genau. Hin und wieder sieht man Nerb zusammen mit einer dunkelhaarigen, langbeinigen Dame durch Regensburg staksen. Angeblich soll er in Frankfurt am Main, einer Stadt, die voller ehemaliger Wirtschaftsgrößen ist, einen neuen Job gefunden haben.

Nerbs Tage in Regensburg sind längst vorbei, jetzt hat die extra gegründete SV Donaustauf Fußball GmbH & Co. KG darin ihren Sitz. Und das ist eine wirklich repräsentative Unterkunft für einen Fußballverein.

Zudem arbeitet die Frau von Klemens in dem Gebäude als Kieferorthopädin. Sie soll weiterhin dort ihre Praxis haben.

Vom Tisch ist damit eine ursprünglich geplante Hotel-Nutzung sowie eine Gastronomie direkt neben der neuen Synagoge, die von der jüdischen Gemeinde abgelehnt wurde. Freisitze für den Burgerladen soll es in der Schwarzen-Bären-Straße geben, ungefähr in dem Ausmaß des Weißen Brauhauses. Eine Top-Lage für Freisitze jedenfalls.


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