25.10.2017, 20:18 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Ausbildung Schreinerinnung spricht eine Junggesellin und 23 Junggesellen frei

(Foto:Schreinerinnung Regensburg)(Foto:Schreinerinnung Regensburg)

Der Obermeister der Schreinerinnung, Andreas Träg, begrüßte die Junggesellin und Junggesellen sowie zahlreich erschienene Gäste, Eltern der Prüflinge und Ausbildungsbetriebe zur Freisprechungsfeier und bedankte sich bei der Sparkasse Regensburg, vertreten durch Manfred Pitzl, für die Nutzung der Räume.

REGENSBURG Er beglückwünschte die Junggesellin und Junggesellen, die in drei Jahre Ausbildung viel Zeit und Geduld investiert hätten. Jetzt, wo die Ausbildung abgeschlossen sei, könne man feststellen, dass die Zeit wie im Flug vergangen sei.

Die Lehrzeit sei für junge Menschen wichtig, bedeutend und prägend. Durch die bestandene Prüfung öffnen sich neue Türen im Leben, um sich weiterzubilden. „Bleiben Sie nicht stehen, denn Stillstand ist Rückschritt. Denn auch wenn die Lehrzeit vorbei ist, sollten Sie nicht aufhören im täglichen Leben etwas dazu zu lernen“, meinte Obermeister Träg. Er bedankte sich auch bei den Ausbildungsbetrieben, die den Auszubildenden einen Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt haben. Ebenfalls dankte er den Lehrkräften und den öffentlichen Trägern der Schule, dass das duale Ausbildungssystem so gut umgesetzt werden kann.

Nach den Grußworten der Gäste wurde die Freisprechung durch den stellvertretenden Kreishandwerksmeister Georg Bohrer durchgeführt. Die Freisprechung ist eine Tradition, die schon auf das Mittelalter zurückgeht. Insgesamt haben sich 23 männliche und eine weibliche Auszubildende der Prüfung unterzogen; davon haben 20 die Prüfung bestanden. Für Obermeister Andreas Träg ein tolles Ergebnis.

Im Anschluss wurden die Prüfungszeugnisse durch den stellvertreten Obermeister Alfons Krotter sowie den Herren Peter Hegerl und Markus Gerl, Mitglieder des Prüfungsausschusses, an die Junggesellin und –gesellen übergeben. Die Prüfungsbesten wurden mit einer Urkunden und Geldpreisen geehrt. Die Besten aus dem Innungswettbewerb „Die Gute Form“ wurden ebenfalls jeweils mit einer Urkunde durch die Innung geehrt und erhielten Geldpreise. Die Sieger der „Guten Form“ werden jedes Jahr durch eine unabhängige Jury ermittelt. Es wurde auch der sogenannte Volksbank-Gesellenpreis vergeben. Da traditionell nach der Gesellenprüfung eine Ausstellung der Gesellenstücke in der Volksbank Regensburg stattfindet, konnte mittels Online-Voting ein Gewinner ermittelt werden und dieser erhielt von der Volksbank den Volksbank-Gesellenpreis. Im Anschluss wurde zu einem kleinen Stehempfang geladen.


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