18.03.2020, 12:57 Uhr

Landrat Lieferdienste im Landkreis nutzen statt online-Einkauf

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Landrat: Lieferdienste im Landkreis sind in der aktuellen Ausnahmesituation eine gute Lösung für den Bürger und retten Arbeitsplätze vor Ort.

ROTTAL-INN. Auf Grund des sich immer weiterausbreitenden Corona-Virus hat die bayerische Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, soweit es möglich ist den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren. Dies ist aber nicht immer möglich, denn Einkäufe müssen erledigt werden. Wenn dann noch kleine Kinder im Haus sind, die betreut werden müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, dann fällt der Weg in den Lebensmittelmarkt nicht immer leicht.

„Viele unserer Firmen im Landkreis Rottal-Inn bieten deshalb die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nach Hause zu liefern“, unterstreicht Landrat Michael Fahmüller. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: „Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zu Hause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr“, betont Michael Fahmüller.

Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. „Damit werden Betriebe und Arbeitsplätze in unserer Heimat gesichert“, auch darauf verweist Landrat Michael Fahmüller.

Der Landrat fordert daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich erst bei ihren regionalen Geschäften über eine Liefermöglichkeit zu informieren, bevor man auf die großen Firmen im Online-Handel zurückgreift: „Viele Unternehmer, sowohl im Einzelhandel als auch im Gastronomiebereich, haben bereits auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten einen Lieferdienst an.“

„Und es lohnt sich immer auch der Anruf beim Händler und Lieferanten vor Ort, ob die Möglichkeit der Belieferung besteht“, empfiehlt der Landrat und er hat noch eine Anregung: „Wenn man weiß, dass in der Nachbarschaft ältere Menschen leben, die vielleicht alleinstehend sind und Hilfe beim Einkauf benötigen, dann wäre es nett, wenn man sie auf die Möglichkeit der Belieferung aufmerksam macht und eventuell bei der Bestellung hilft“, so der Landrat.


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