07.02.2019, 11:51 Uhr

Bei Besuch Landtagsabgeordneter Wagle lobt Arbeit der Förderschulen

MdL Martin Wagle (re.) und Rektor Fritz Preisinger (li.). (Foto: Wagle)MdL Martin Wagle (re.) und Rektor Fritz Preisinger (li.). (Foto: Wagle)

In seiner Funktion als neuer Stimmkreisabgeordneter für den Landkreis Rottal-Inn liegen MdL Martin Wagle auch die Belange der Schulen am Herzen. Als einer der ersten Schulen galt sein Besuch der Betty-Greif-Schule in Pfarrkirchen.

PFARRKIRCHEN Rektor Fritz Preisinger führte ihn durch die beiden Erweiterungsneubauten und den Bereich der Generalsanierung. „Wenn alles gut geht und auch das Wetter mitspielt, dann kann der generalsanierte Bestand zum neuen Schuljahr im September bezogen werden“, hofft Preisinger. Stolz ist Preisinger auf die bereits voll digitalisierten Klassenzimmer. Der Abgeordnete war beeindruckt vom ruhigen Unterrichtsbetrieb in den Klassen. Einzeltische für alle Kinder, Gruppenräume für jede Klasse zur Differenzierung und Zweitlehrkräfte in allen Klassen gehören zum Standard des Sonderpädagogischen Förderzentrums.

Sehr interessiert war Wagle daran, welche Perspektiven die Schüler nach Abschluss der Schulzeit haben. Die Betty-Greif-Schule bildet ihre Schülerinnen und Schüler nahezu ausschließlich für das lokale beziehungsweise regionale Handwerk aus. Dazu dienen das Fach Berufs- und Lebensorientierung, umfangreiche Berufspraktika in den oberen Klassen sowie eine intensive Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur. Die Schule bietet auch einen theorieentlasteten Mittelschulabschluss nach einer Abschlussprüfung an. Zunehmend wird das Förderzentrum aber auch eine Schule auf Zeit, weil Kinder nach mehreren Förderjahren wieder an die Regelschule zurückgeführt werden.

Förderschulen diagnostizieren, erziehen, unterrichten, beraten und fördern Kinder und Jugendliche, die der sonderpädagogischen Förderung bedürfen und deswegen an einer allgemeinen Schule nicht oder nicht ausreichend gefördert und unterrichtet werden können. Sie zeichnen sich durch ein spezielles Förderangebot aus, das neben einer behindertenspezifischen Raum- und Sachausstattung über kleinere Klassen und speziell ausgebildete Lehrkräfte für Sonderpädagogik und sonstigen Fachkräften (insbesondere Heilpädagogik) verfügt. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Einrichtungen bei uns im Landkreis haben“, erklärte Wagle.


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