21.02.2019, 16:03 Uhr

Nach dem Umzug des Krankenhauses Wie geht‘s am Standort Waldkirchen weiter?

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Stadtrats-Fraktionsvorsitzende stellen Forderungs-Katalog an Landrat und Klinikenleitung.

WALDKIRCHEN. Die vier Fraktionsvorsitzenden der im Waldkirchener Stadtrat vertretenen Parteien, Bürgermeister Heinz Pollak und Geschäftsführer Klaus Raab trafen sich zum Gespräch mit Landrat Sebastian Gruber, Geschäftsführer Markus Plaschke und Krankenhausdirektor Christian Hofbauer.

Zu Beginn des Gesprächs erläuterten Hofbauer und Plaschke nochmals die derzeitige Situation seit dem Umzug im Dezember 2018. Nach aktuellen Stand sind mit den vorhandenen Ärzten der Kliniken GmbH und den geplanten Mietern etwa die Hälfte der rund 4.600 qm des ehemaligen Krankenhauses belegt.

Die Frage, wie viel denn nun in den Umbau investiert wird, blieb seitens der Klinikleitung und des Landrats offen. Lediglich die Sanierung des Parkplatzes kann als gesichert angesehen werden. Über diese Aussage waren die Stadtvertreter nicht erfreut.

Positiv aufgenommen wurde, dass das Gesundheitsamt bis Dezember 2019 von Freyung nach Waldkirchen umzieht. Ebenso ist bis Ende des Jahres die Kinder-und Jugendpsychiatrie des Bezirks im ehemaligen Krankenhaus, laut Landrat, eröffnet. Als gut empfanden die Waldkirchner auch, dass die Physiotherapie im Haus verbleibt. Erfreut ist man seitens der Waldkirchner auch, dass sowohl ein Reha Sport, als auch eine Ergotherapie, sowie eine Ernährungsberatung in das Haus einziehen.

Landrat und Klinikenleitung versprachen zudem, einen Teil der Verwaltung, beginnend mit der Abrechnungsabteilung, nach Waldkirchen zu verlagern. Eine Reihe weitere Vorschläge gaben die Stadträte dem Landrat und der Klinikengeschäftsführung mit auf den Weg, nämlich:

1) Die Stadträte fordern eine weitere Verlegung von Teilen der Verwaltung nach Waldkirchen

2) Die Physiotherapie muss vom Kellergeschoss auf die Ebene des Reha-Sports und der Ergotherapie verlagert werden

3) Weitere Gesundheitsversorger, wie Strahlentherapie, sollten angeworben werden

4) Das Konzept „Gesundheitsregion Plus“ muss genauestens geprüft werden!

5) Die Nachnutzungsgruppe muss reaktiviert werden!

6) Die Stadträte fordern einen genauen Finanzierungs- und Zeitplan!

Bürgermeister Pollak: „Aus unserer Sicht insgesamt noch zu wenig und wir fordern auch, die Zusagen der damaligen Beschlussfassung umzusetzen!“


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