01.08.2018, 09:33 Uhr

Umstufungsvereinbarung Kreisstraße wird zur Gemeindeverbindungsstraße

Umstufung in trockenen Tüchern: Leiter der Kreisstraßenverwaltung Herbert Hebel (v.l.), Landrat Franz Meyer, Bürgermeister Josef Schifferer und Bauamtsleiter aus Neuhaus Wolfgang Küblböck waren bei der Unterzeichnung der Vereinbarung dabei. (Foto: Landratsamt Passau)Umstufung in trockenen Tüchern: Leiter der Kreisstraßenverwaltung Herbert Hebel (v.l.), Landrat Franz Meyer, Bürgermeister Josef Schifferer und Bauamtsleiter aus Neuhaus Wolfgang Küblböck waren bei der Unterzeichnung der Vereinbarung dabei. (Foto: Landratsamt Passau)

Die Kreisstraße PA 16 durch Neuhaus a. Inn wird zum Jahreswechsel 2018/2019 zur Gemeindeverbindungsstraße umgestuft. Diesem Vorschlag hat der Ausschuss für Verkehr und Tourismus in seiner letzten Sitzung zugestimmt.

PASSAU/NEUHAUS A. INN Die knapp 900 Meter der PA 16, die sich derzeit noch unter der Straßenbaulast des Landkreises Passau befinden, gehen ab 1. Januar 2019 in das Eigentum der Gemeinde über. Die bisherige Kreisstraße zweigt in der Passauer Straße von der PA 15 ab und führt als Klosterstraße in Richtung Maria-Ward-Realschule. Von dort aus führt sie unter dem Namen Innlände am Inn entlang in Richtung Süden und mündet schließlich in die Staatsstraße 2119 (Schärdinger Straße).

Schon 2013 wurde mit der Gemeinde über eine Abstufung verhandelt. Mit dem Beschluss des Verkehrsausschusses und der Unterzeichnung der Umstufungsvereinbarung durch Landrat Franz Meyer und Bürgermeister Josef Schifferer wurde das Verfahren jetzt abgeschlossen.

Ein wesentlicher Grund für die Abstufung ist, dass die PA 16 für den „überörtlichen Verkehr entbehrlich geworden ist“, führt die Kreisstraßenverwaltung in ihrem Beschlussvorschlag für den Verkehrsausschuss aus. Außerdem könne die Gemeinde als künftiger Straßenbaulastträger nun Fördermittel für Umgestaltungsmaßnahmen an der Innlände in Anspruch nehmen.


0 Kommentare