25.06.2018, 19:49 Uhr

Da loben wir die Bayerische Regierung MdL Waschler tauscht sich mit Vertretern von Kleinwasserkraftwerksbetrieben aus

Siegfried Kasberger, CSU-Ortsvorsitzender Helmut Rischka, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Wasserkraftwerke Heinrich Brandl, Georg Rauecker, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Matthias Kasberger, Bürgermeister Hermann Duschl und Hermann Greindl und Dr. Klaus Ahnen. (Foto: Stefanie Starke)Siegfried Kasberger, CSU-Ortsvorsitzender Helmut Rischka, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Wasserkraftwerke Heinrich Brandl, Georg Rauecker, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Matthias Kasberger, Bürgermeister Hermann Duschl und Hermann Greindl und Dr. Klaus Ahnen. (Foto: Stefanie Starke)

„Wir haben jede Menge Geld investiert und der neue Restwasserleitfaden hätte unsere Existenz bedroht“, erklärt Heinrich Brandl, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Wasserkraftwerke, in einem Austausch mit dem Abgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler.

UNTERGRIESBACH Einige Vertreter von Kleinwasserkraftwerksbetrieben aus dem nördlich Landkreis Passau hatten um ein persönliches Gespräch gebeten, um dem Abgeordneten nochmals die Bedrohung im Rahmen einer geplanten Novellierung des Mindestwasserleitfadens darzustellen.

„Hätte sich die Neuregelung tatsächlich durchgesetzt, wären unsere Kraftwerke nicht mehr rentabel. Immerhin haben wir in den letzten Jahrzehnten teilweise viel Geld in die Anlagen gesteckt, unter anderem Fischtreppen installiert, jedoch auch aufgrund der meteorologischen Bedingungen, verlieren unsere Kraftwerke an Wirtschaftlichkeit“, so Brandl weiter, der so auch nochmals auf die Besonderheit der Kraftwerke hinweisen möchte: „Wir führen nicht nur eine lange Tradition fort, handeln dabei im Einklang mit der Natur, sondern produzieren auch sauberen Strom, was scheinbar immer wieder in Vergessenheit gerät.“

Die anwesenden Wasserkraftwerksbetreiber können den ihrer Ansicht nach großen Aktionismus im Zusammenhang mit einer angedachten Novellierung des Restwasserleitfadens nicht nachvollziehen – „bayernweit gibt es knapp 4.200 Kleinwasserkraftwerke – eine pauschale Neuordnung ist hier praktisch unmöglich“, so auch Hermann Greindl. Dass der Mindestwasserleitfaden grundsätzlich novelliert werden soll sei nicht das Problem, jedoch wäre eine individuelle Betrachtung, auf Grundlade der bisher bewährten Basis, wünschenswert.

„Wir wollen uns nicht verschlechtern. Da ist auch ein sozialer Aspekt – hier hängen ganze Familien dran“, betonen die Vertreter nochmals ihr Anliegen gegenüber dem Abgeordneten, verbunden mit dem Dank, dass die zunächst geplante Novellierung erstmal vom Tisch sei. „Hier müssen wir die Bayerische Regierung loben.“


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