20.06.2018, 10:02 Uhr

Vier Häuser für sechs Landkreise Bau-Staatssekretär Zellmeier und Abgeordnete besuchen Staatliches Bauamt Passau

Von links: Abteilungsdirektor Robert Esterl (Regierung von Niederbayern), Bauamtsdirektor Robert Wufka, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Staatssekretär Josef Zellmeier, MdL Walter Taubeneder, Amtschef Helmut Schütz (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Norbert Sterl (Bereichsleiter Hochbau) und Rudolf Wittenzellner (Vorsitzender des örtlichen Personalrats). (Foto: Stefanie Starke)Von links: Abteilungsdirektor Robert Esterl (Regierung von Niederbayern), Bauamtsdirektor Robert Wufka, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Staatssekretär Josef Zellmeier, MdL Walter Taubeneder, Amtschef Helmut Schütz (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Norbert Sterl (Bereichsleiter Hochbau) und Rudolf Wittenzellner (Vorsitzender des örtlichen Personalrats). (Foto: Stefanie Starke)

Gemeinsam mit den CSU-Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler hat Josef Zellmeier, in seiner neuen Funktion als Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, im Rahmen eines offiziellen Antrittsbesuchs, das Staatliche Bauamt Passau besichtigt und sich in diesem Zusammenhang zu den regionalen Vorhaben ausgetauscht.

NIEDERBAYERN Mit seinen knapp 450 Mitarbeitern an drei Straßenbaudienststellen in Passau, Deggendorf und Pfarrkirchen, fünf Straßenmeistereien sowie dem Bereich Hochbau und der Dombauhütte in Passau, ist das Staatliche Bauamt Passau für insgesamt sechs Landkreise zuständig. „Mit der Verwaltungsreform ‚V21‘ im Jahr 2005 sind wir grundsätzlich umstrukturiert worden, was zahlreiche Synergieeffekte mit sich gebracht hat. Die Zusammenlegung der Ämter und die dadurch entstehende größere Einheit hat unter anderem eine deutliche Effizienzsteigerung nach sich gezogen“, beschreibt Bauamtsdirektor Robert Wufka beim Besuch der Mandatsträger die derzeitige Lage.

Was wiederum für das große Tätigkeitsfeld des Bauamtes in Passau auch dringend erforderlich war: Immerhin betreue beispielsweise der Bereich Straßenbau genau 2151 Kilometer an Straßennetz. „Dazu muss gesagt werden, dass die bayerischen Bauämter im Schnitt nur etwa 1.200 Straßenkilometer betreuen, beziehungsweise die bayerischen Autobahnen in ihrer Gesamtheit zusammengefasst rund 2.600 Kilometer ergeben – da liegen wir nur knapp darunter. Unser Gebiet ist enorm groß“, so Wufka weiter. Dennoch könne man die Maßnahmen in der Region gut abdecken, wozu natürlich nicht nur die Instandhaltung des Straßennetzes zähle, sondern unter anderem auch der Bau zahlreicher Ortsumgehungen, Kreuzungsumbauten, sowie Tunnelbauten oder die Betreuung sämtlicher Brückenbauwerke. „Die Aufgaben werden immer mehr, aber wir arbeiten gut und leistungsfähig“, so der Leiter des Staatlichen Bauamtes.

Dennoch wollte es der Leitende Baudirektor nicht verpassen, mit Unterstützung der Abgeordneten Taubeneder und Waschler, auch eine deutliche Bitte an den Staatssekretär zu formulieren: „Aufgrund der anhaltenden guten finanziellen Ausstattung des Bundes- und Staatsstraßenhaushalts und der damit verbundenen Flut an Baumaßnahmen, laufen wir natürlich unter Hoch-, teilweise sogar Überdruck. Daher benötigt das Amt dringend personelle Unterstützung und die Bereitstellung von Haushaltsmitteln im nächsten Doppelhaushalt für einen Erweiterungsbau unmittelbar am bestehenden Amtsgebäude am Schanzl in Passau.“ Nur so gelinge die Konzentration in Richtung Einhäusigkeit der Bereiche Hochbau und Straßenbau in Passau – „so können wir letztlich noch effizienter arbeiten“, ist sich Robert Wufka sicher.

Neben einem Überblick von derzeit laufenden Straßenbaumaßnahmen in der Region, hat Norbert Sterl, Bereichsleiter Hochbau im Staatlichen Bauamt, in einem anschaulichen Vortrag auch diverse Hochbaumaßnahmen in der Region vorgestellt. Vorzeigeprojekte im Jahr 2018 sind hier natürlich der Neubau des Polizeigebäudes in der Stadt Passau oder die Planungen für die Justizvollzugsanstalt in Passau und für die Innenrestaurierung der Pfarrkirche Aldersbach. Aktuell würde das fünfte Erweiterungsgebäude für die Technische Hochschule in Deggendorf oder auch der Neubau der Schulmensa am Gymnasium Pfarrkirchen fertiggestellt und übergeben. „Die Mitarbeiter im Bereich Hochbau haben allein in diesem Jahr 75 Millionen Euro an Projektgeldern abzuwickeln“, erläutert Sterl in diesem Zusammenhang – verteilt über rund 120 Bauprojekte.

„Der Überblick über die zahlreichen Maßnahmen in der Region ist sehr wertvoll für mich. Auch die angestrebte Zusammenlegung der Bereiche durch einen Erweiterungsbau in Passau erachte ich als äußerst sinnvoll – immerhin ist in Passau das flächenmäßig größte Amt in Bayern“, so Staatssekretär Josef Zellmeier. Er wies auch darauf hin, dass eine Verbesserung der Personalausstattung vorgesehen ist, um die deutlich gestiegenen Haushaltsmittel des Bundes und des Freistaats Bayern zeitnah in Baumaßnahmen umsetzen zu können. Den Besuch von Josef Zellmeier nutzten die CSU-Abgeordneten indes, um die gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt in Passau nochmals hervorzuheben.

„Wir sind natürlich dankbar für die großen Investitionen, die in unsere Region geflossen sind und immer noch fließen. Für uns als Parlamentarier ist es wichtig, dass die Region gut dasteht und wir Gelder hier herbringen. Dazu benötigen wir immer gute Ansprechpartner und Teamplayer vor Ort – die Zusammenarbeit mit dem Bauamt ist hervorragend“, so Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler abschließend.


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