14.06.2018, 19:27 Uhr

„Nun muss sich die Stadt einbringen“ Staatssekretär Josef Zellmeier besichtigt Knoten Waldkirchen

Von links: 2. Bgm Grainet Jürgen Schano, 2. Bgm Waldkirchen Max Ertl, Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber, Waldkirchens Stadtrat Josef Saiko, Staatssekretär Josef Zellmeier, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bauamtsleiter Robert Wufka, Röhrnbachs 1. Bgm Röhrnbach Josef Gutsmiedl, Waldkirchens Stadtrat Hans Draxinger, Bezirksrat Josef Heisl, Unternehmer Siegfried Freund und der 3. Bgm von Waldkirchen Hans Kapfer. (Foto: Simon Stockinger)Von links: 2. Bgm Grainet Jürgen Schano, 2. Bgm Waldkirchen Max Ertl, Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber, Waldkirchens Stadtrat Josef Saiko, Staatssekretär Josef Zellmeier, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bauamtsleiter Robert Wufka, Röhrnbachs 1. Bgm Röhrnbach Josef Gutsmiedl, Waldkirchens Stadtrat Hans Draxinger, Bezirksrat Josef Heisl, Unternehmer Siegfried Freund und der 3. Bgm von Waldkirchen Hans Kapfer. (Foto: Simon Stockinger)

Der Staatssekretär des Bayerischen Bauministeriums, Josef Zellmeier aus Straubing, besuchte jüngst auf Einladung des Stimmkreisabgeordneten Prof. Dr. Gerhard Waschler (CSU) Waldkirchen, um sich vor Ort ein Bild des Verkehrsknotens im Zuge des Autobahnzubringers zu machen.

WALDKIRCHEN Der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau, Robert Wufka, stellte dabei den aktuellen Planungsstand der Umbaumaßnahme vor. Als zweiter Bürgermeister der Stadt Waldkirchen durfte Max Ertl die Gäste und die Vertreter der hiesigen Kommunalpolitik begrüßen. Dabei zeigte sich Ertl dankbar gegenüber MdL Waschler, der kurzfristig den Termin organisiert hatte.

„Der Dank gilt besonders dem neuen Staatssekretär, dessen erster Termin in den Landkreis Freyung-Grafenau, aufgrund der Bedeutung der Baumaßnahme hier nach Waldkirchen, gefallen ist“, so der Abgeordnete. „Gerne bin ich der Einladung nachgekommen, da es mir sehr wichtig ist, mich auch vor Ort über den Waldkirchener Verkehrsknoten zu informieren“, stellte der Staatssekretär ebenfalls erfreut fest.

Im Rahmen des Orttermins gab der Leitende Baudirektor Robert Wufka zunächst einen Überblick zur die Historie der Kreuzung. „Die Verkehrsbelastung hat sich seit Untersuchungsbeginn im Jahr 2013 erheblich verschärft. So hat sich beispielsweise die tägliche Verkehrsbelastung in der städtischen Bannholzstraße nahezu verdoppelt. Deshalb gab bereits der ehemals zuständige Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) den Auftrag für eine Überarbeitung der Knotenpunktsplanung. Ein zunächst anvisierter Kreisverkehr konnte aber auf Grund der hohen Verkehrsbelastungen (sechs einmündende Straßen) nicht weiterverfolgt werden. Mittlerweile gibt es aber eine neue Lösung, welche den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit deutlich besser gewährleisten kann“, gab Wufka bekannt.

Die aktuellen Planungen erläuterte der Staatssekretär wie folgt: „So wird eine zusätzliche Brücke neben der bestehenden in Richtung Jandelsbrunn als Teil eines kleinen Kreisverkehrs entstehen können, was eine Leistungssteigerung der gesamten Kreuzungsanlage verspricht. An wichtigen Details betreffend die Verkehrssituation an der Bannholzstraße arbeitet das Bauamt noch. Es wird angestrebt, die offizielle Planung der Stadt Waldkirchen im Juli dieses Jahres vorzulegen.“

Landrat Sebastian Gruber dankte der Bayerischen Staatsregierung für ihr intensives Bestreben das Problem zu lösen und sieht in der Planung eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Status quo. „Damit es eine ausgereifte Lösung geben kann, muss die Stadt Waldkirchen eng eingebunden werden“, so der Landrat weiter. Auch MdL Waschlers Appell ging in diese Richtung: „Das Angebot des Bauministeriums steht. Nun liegt es an der Stadt sich einzubringen, um eine gemeinsame, gute Lösung zu finden.“


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