28.05.2018, 18:44 Uhr

„Pfeifende Züge“ sind eine harte Nuss Pfeifgeräusche an den Bahnübergängen Passau-Neustift

(Foto: Eder Christa/123rf.com)(Foto: Eder Christa/123rf.com)

Ganz aktuell hat MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler neue Erkenntnisse in Sachen „Pfeifende Züge“ erhalten.

PASSAU „Basierend auf diverse Schriftwechsel, die ich mit Ihnen zu diesem Thema in den letzten Monaten geführt habe, möchte ich Ihnen hiermit den aktuell verbindlichen Sachstand mitteilen“, so Klaus-Dieter Josel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, der dem Abgeordneten damit auf dessen zuletzt gestellte Anfrage vom 15. Mai antwortet.

„An den betreffenden Bahnübergängen besteht ausnahmslos eine Pfeifpflicht. Diese Pfeifpflicht besteht 24 Stunden am Tag, sobald ein Zug den Bahnübergang befährt“, macht Josel deutlich. Bei zwei Bahnübergängen sieht Josel aktuell Änderungsmöglichkeiten und teilt mit:

1. „Beim Bahnübergang in km 3,764 befindet sich die DB in Gbesprächen mit der Stadt Passau, um hier eine Lösung zu finden. Insbesondere wird bei diesem Bahn- übergang geprüft, ob dieser aufgelassen werden könnte.“

2. „Beim Bahnübergang in km 4,715 hat die Südostbayernbahn mit der Stadt Passau eine Umwidmung der Straße eingeleitet. Diese ist Voraussetzung für den Bau einer Umlaufsperre. Sofern das Umwidmungsverfahren erfolgreich ist, könnte auf das Pfeifen in diesem Bereich bereits noch in diesem Jahr verzichtet werden“, teilt der Konzernbevollmächtigte dem Abgeordneten mit.

Für die übrigen Bahnübergänge (km 3,195; km 3,560; km 3,980) im Bereich Passau-Neustift bestehe derzeit keine Perspektive die Pfeifgeräusche entsprechend zu vermeiden, bittet Josel weiter um Verständnis.

„Immerhin ein Teilerfolg und erneut die Erkenntnis, dass man nur gemeinsam ein Ziel zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger erreicht“, so der Abgeordnete, der damit auf gute Verhandlungen zwischen der Stadt Passau mit dem DB-Konzern hofft. In diesem Sinne hat er den Oberbürgermeister um eine wohlwollende Prüfung und bestmögliche Unterstützung des Entgegenkommens der Bahn gebeten. „Die ‚Pfeifenden Züge‘ haben vielen Beteiligten eine Menge Schriftverkehr gekostet – eine harte Nuss, aber gemeinsam können wir sie vielleicht doch etwas weiter knacken.“


0 Kommentare