23.05.2018, 11:26 Uhr

„Wir liegen voll im Zeitplan“ Waschler besucht die große Baustelle im Markt Untergriesbach

Von rechts: Bauamtsleiter Hans-Peter Lang, CSU-Ortsvorsitzender und Marktgemeinderatsmitglied Helmut Rischka, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bürgermeister Hermann Duschl und der Geschäftsleitende Beamte Michael Graml. (Foto: Stefanie Starke)Von rechts: Bauamtsleiter Hans-Peter Lang, CSU-Ortsvorsitzender und Marktgemeinderatsmitglied Helmut Rischka, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bürgermeister Hermann Duschl und der Geschäftsleitende Beamte Michael Graml. (Foto: Stefanie Starke)

Seinen Besuch im Markt Untergriesbach hat MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler auch mit einer Besichtigung der derzeit laufenden Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Ortskernsanierung verbunden.

UNTERGRIESBACH „Momentan befinden wir uns mitten im zweiten Bauabschnitt, wo es unter anderem darum geht, dass im Ortskern sämtliche Leitungen neu verlegt werden – Wasserleitungen, neue Hausleitungen, teilweise Hausanschlüsse für Erdgas und eben Breitband“, erklärt Bauamtsleiter Hans-Peter Lang.

Wobei letzteres kein einfaches Thema sei – „sobald es um Breitband geht, bin ich schnell auf 180“, zeigt sich Untergriesbachs Bürgermeister Hermann Duschl langsam genervt von der äußert schwierigen Zusammenarbeit mit der Telekom. Das Unternehmen zögere die Umsetzung immer weiter heraus – „Unsere Bürger warten natürlich auf eine schnelle Anbindung. Hier sind wir deutlich im Verzug, aber uns sind schlicht die Hände gebunden – von unserer Seite werden alle Fristen eingehalten“, verdeutlicht der Bürgermeister weiter und bittet den Abgeordneten um seine Unterstützung gegenüber der Telekom. Neben der Neuverlegung diverser Leitungen stehe im Anschluss die Asphaltierung der bedeutenden Durchfahrtsstraße an, außerdem werden Gehwege und angrenzende Parklätze gepflastert.

„Wir liegen voll im Zeitplan und gehen davon aus, den zweiten Bauabschnitt noch im November 2018 abschließen zu können“, so der Bauamtsleiter. Danach soll erstmal ein wenig Ruhe im Markt einkehren. Die Weiterführung der Ortskernsanierung sei erst ab dem Jahr 2020 angedacht.

„Die Kosten für die derzeitigen Bauarbeiten belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Insgesamt liegen wir für die Ortskernsanierung bei bis zu zehn Millionen Euro. Das können wir nicht auf einen Schlag leisten, auch weil wir im kommenden Jahr die Kläranlange in Angriff nehmen werden“, erklärt der Bürgermeister weiter. Zudem wolle man auch nicht das große Entgegenkommen und gute Miteinander der Geschäftsleute und Bürger überstrapazieren.

„Die Maßnahme ist eine große Herausforderung für den gesamten Markt, aber gemeinsam schultern wir das super“, dankt Bürgermeister Duschl in diesem Rahmen nochmals allen Beteiligten.


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