17.05.2018, 13:20 Uhr

Zur Landtagswahl Juniorwahl 2018 – Schulprojekt zur politischen Bildung

(Foto: Stefan Sussbauer)(Foto: Stefan Sussbauer)

Abgeordnete informieren über landesweites Schulprojekt

MÜNCHEN/PASSAU Welche Parteien treten eigentlich zur Wahl an? Wer vertritt welche Themen und nimmt welche Standpunkte ein? Im Rahmen einer realistischen Simulation, sollen Schülerinnen und Schüler parallel zur Landtagswahl am 14. Oktober die Möglichkeit erhalten, eigene Erfahrungen mit demokratischen Wahlen machen zu können – mittels der sogenannten Juniorwahl.

„Es geht darum auch unter 18-Jährige für politische Prozesse zu begeistern“, betont MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, auch in seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Der Modus ist dabei denkbar einfach: Gemeinsam mit ihren Lehrern sollen die Schüler im Unterricht Themen wie „Wahlen“ und „Demokratie“ diskutieren – dabei wird den Schulen entsprechend umfangreiches Unterrichtsmaterial an die Hand gegeben. „Die Schüler können mit den Materialien beispielsweise ein Wählerverzeichnis anlegen, Wahlbenachrichtigungen verteilen, ein Wahllokal einrichten und entsprechende Wahlvorstände bilden – eben eine Wahl simulieren“, beschreibt MdL Walter Taubeneder. All diese Vorgänge seien wichtig, damit eine Wahl fair ablaufen könne. „Die Schüler sollen für politische Wahlen begeistert werden und erkennen, wie spannend und bedeutend die Abgabe der eigenen Stimme ist“, so die Abgeordneten weiter.

In der Woche vor der Landtagswahl sollen die Schüler ihre Stimmen im Schulwahllokal dann abgeben – am Abend der Landtagswahl (14. Oktober) wird dann auch das Ergebnis der Juniorwahl bekannt gegeben.

Die Juniorwahl wird seit 1999 bundesweit durchgeführt. Bisher haben sich über 2,8 Millionen Jugendliche daran beteiligt. Schulen können sich unter juniorwahl.de an dem Schulprojekt zur politischen Bildung anmelden.


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