15.05.2018, 22:00 Uhr

Umweltbewusst zur Arbeit Bernhard Roos unterstützt Initiative des Auto Club Europa

(Foto: SPD)(Foto: SPD)

Die Kinder zur Schule oder in den Kindergarten bringen, schnell zum nahgelegenen Supermarkt, Freunde besuchen und natürlich zur Arbeit und wieder heim pendeln – das Auto ist unser täglicher Begleiter, oftmals ganz selbstverständlich.

PASSAU „Wenn es um Feinstaubbelastung durch Fahrzeuge geht, müssen wir uns alle an die Nase fassen.“, meint MdL Bernhard Roos. Umso besser, wenn es zentrale Initiativen gibt, um die aktuellen Verkehrs- und Luftprobleme zu lösen: zum Beispiel das Mobilitätsmanagement des Auto Club Europa.

Unter dem Motto „Gute Wege zur guten Arbeit“ sollen Betriebe motiviert werden, ihren Mitarbeitern Anreize zu bieten, auf Fahrrad, ÖPNV oder Elektromobilität umzusteigen. „Das fängt bei sicheren Fahrradstellplätzen an, geht über betriebsinterne Mitfahrbörsen bis hin zu vom Arbeitgeber bezuschussten ÖPNV-Tickets oder kostengünstigen E-Tankstellen.“, erklärt Roos die Intention. Der stellvertretende Kreisvorsitzende des ACE Passau weist darauf hin, dass es in manchen Betrieben bereits funktioniert. Bestes Beispiel sei der zweitgrößte Arbeitgeber Niederbayerns: die ZF Friedrichshafen AG in Passau, so Roos. Neben Schichtbussen bietet sie ihren Angestellten beispielsweise Duschen, um sich nach der Fahrt mit dem Fahrrad frisch zu machen, oder eine interne Mitfahrbörse für den Weg zur Arbeit und Dienstfahrten. „Natürlich hat nicht jeder mittelständische Unternehmer die entsprechenden Kapazitäten.“, betont der SPD-Abgeordnete, „Dennoch kann jeder Betrieb im Kleinen Unterstützung leisten.“ Hilfe bietet die Mobilitätskampagne des ACE, die gezielt Geschäftsführungen, Personal- und Betriebsräte oder Gesundheitsbeauftragte von Unternehmen anspricht und in Veranstaltungen, Broschüren und Flyern über die Möglichkeiten aufklärt. Gefördert wird das Projekt von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums.

Roos betont abschließend: „Es ist wichtig, auf politischer und gesellschaftlicher Ebene die Rahmenbedingungen für dieses Projekt zu schaffen.“ Dazu zählt ein intaktes ÖPNV-Netz über die Landkreisgrenzen hinaus ebenso wie der Ausbau der Fahrradwege. Zudem müsse E-Mobilität stärker gefördert und ein Ladesäulennetzwerk errichtet werden, um die kurzen Reichweiten der Fahrzeuge zu kompensieren.


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