02.05.2018, 09:30 Uhr

Für die JVA in Passau Ausbau der Königschaldinger Straße beginnt voraussichtlich Anfang Juni

(Foto: smuki/123RF)(Foto: smuki/123RF)

Voraussichtlich Anfang Juni beginnt die Stadt Passau mit den Maßnahmen zum Ausbau der Königschaldinger Straße, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Freistaat Bayern planmäßig mit dem Bau der Justizvollzugsanstalt Passau in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen kann.

PASSAU Oberbürgermeister Jürgen Dupper hat sich nun in einem Schreiben an die Autobahndirektion Südbayern dafür eingesetzt, dass die Abwicklung des Baustellenverkehrs nicht über den Stadtteil Schalding r. d. D. abgewickelt wird, sondern über die Autobahnzufahrt an der Raststätte verlaufen kann.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Wir stehen in den Startlöchern für den Beginn der Erschließungsmaßnahmen für die geplante JVA. Um die Anwohner in Schalding r. d. D. nicht mit dem Baustellenverkehr zu belasten, setze ich mich mit allem Nachdruck dafür ein, dass dieser über die Autobahn abgewickelt werden kann.“

Während des Planungs- und Vergabeprozesses hat die Stadt Passau mehrmals auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Baustellenverkehr des Projekts über die Autobahnzufahrten der Autobahnraststätte abzuwickeln und somit die Lärmimmissionen in den bebauten Gebieten entlang der Schaldinger Straße während der Bauzeit zu reduzieren. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit und als Entlastung der Anwohner sollte ein direktes Auffahren über die Raststätte, vor allem von Aushubmaterial, ermöglicht werden. Entsprechende Anträge aus dem Passauer Stadtrat hierzu liegen ebenfalls bereits vor.

Der Freistaat Bayern wird für den Gefängnisneubau in der Königschaldinger Straße rund 80 Millionen Euro investieren. Dadurch werden circa 400 Haftplätze geschaffen. Die neue JVA bringt darüber hinaus zusätzliche Arbeitsplätze für rund 175 Bedienstete in die Stadt Passau.


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