26.02.2018, 14:59 Uhr

Bürgerdialog in Untergriesbach Pfaffenreuther wollen Unterstützung für Kapellensanierung

Florian Pronold (links) machte sich am Freitag selbst ein Bild vor Ort. (Foto: Susanne Riedl)Florian Pronold (links) machte sich am Freitag selbst ein Bild vor Ort. (Foto: Susanne Riedl)

Die historische Kapelle ist der Mittelpunkt von Pfaffenreuth. Sie soll künftig auch wieder zum Prachtstück des Orts werden.

UNTERGRIESBACH Da der Gemeinde die Mittel dafür fehlen, möchten die Bürgerinnen und Bürger die Sanierung selbst in die Hand nehmen. Neben ihrer Eigenleistung benötigen sie jedoch finanzielle Hilfe. Marktrat und Bürgermeisterkandidat Matthias Pöppel hat sich darum mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium in Verbindung gesetzt. Florian Pronold machte sich daraufhin am Freitag selbst ein Bild vor Ort.

Nach dem gemeinsamen Rundgang erläuterte Florian Pronold die verschiedenen Konzepte zur Sanierung einer denkmalgeschützten Kirche und versprach die Kontakte herzustellen. Florian Pronold: „Da die Gemeinde Eigentümer der Kapelle ist, kann sie Zuschüsse durch die Städtebauförderung, Denkmalschutzprogrammen des Landes und anderen Töpfen erhalten. Denkmäler mit erhaltenswerte Bausubstanz verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ohne Zuschüsse können viele Kommunen das historische Erbe nicht erhalten. Wichtig ist aber, zuerst das Gespräch mit der Denkmalschutzbehörde zu suchen, um die Kosten der Sanierung abschätzen zu können.“ Matthias Pöppel versicherte: „Als Marktrat der Gemeinde setzte ich mich für die Sanierung der Kapelle ein und leite die notwendigen Schritte schnell ein. In einer Flächengemeinde wie Untergriesbach dürfen die Dörfer nicht vergessen werden. Das entspricht genau meinem Motto: Gemeinsam unsere Heimat gestalten.“, so Pöppel.

Die Initiative der Pfaffenreuther passt zur Entstehungsgeschichte der Kapelle: Sie stammt aus dem Jahr 1850 und wurde von den Bauern aus dem Ort erbaut. Aufgrund der zentralen Lage ist sie gerade für die Pfaffenreuther sehr wichtig. Eine Bewilligung von Fördermitteln wäre für die ehrenamtlichen Helfer eine Anerkennung und Unterstützung für die bereits geleistete und auch noch zu leistende Arbeit.


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