29.01.2018, 13:17 Uhr

Breitbandausbau Untergriesbach Zwischenbilanz zeigt große Fortschritte bei Breitband-Ausbau

Die „weißen Flecken“ auf der Breitbandkarte sollen in Untergriesbach so schnell und günstig wie möglich erschlossen werden, darüber waren sich Bürgermeister Hermann Duschl (v.l.), Landrat Franz Meyer, Breitbandkoordinator Josef Kaiser und Geschäftsleiter Michael Graml einig. (Foto: Landratsamt Passau)Die „weißen Flecken“ auf der Breitbandkarte sollen in Untergriesbach so schnell und günstig wie möglich erschlossen werden, darüber waren sich Bürgermeister Hermann Duschl (v.l.), Landrat Franz Meyer, Breitbandkoordinator Josef Kaiser und Geschäftsleiter Michael Graml einig. (Foto: Landratsamt Passau)

Untergriesbach gibt auf der Datenautobahn Gas.

UNTERGRIESBACH Die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums steht und fällt mit einer schnellen Internetanbindung. Auch Freistaat und Bund haben das erkannt und bezuschussen mit millionenschweren Förderprogrammen den Ausbau der Datenautobahnen. Mit der Koordinierungsstelle Breitbandausbau unterstützt der Landkreis Passau seine Kommunen, sodass diese alle möglichen Förderprogramme bestmöglich ausschöpfen und damit die eigenen Belastungen so gering wie möglich halten können.

Bei einem Informationsgespräch mit Landrat Franz Meyer und Breitbandkoordinator Josef Kaiser, das kurzfristig im Nachgang der letzten Marktgemeinderatssitzung anberaumt wurde, konnten Untergriesbachs Bürgermeister Hermann Duschl und Geschäftsleiter Micheal Graml eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen.

Die Förderprogramme Breitband I und II mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 1,34 Millionen Euro hat die Marktgemeinde erfolgreich durchlaufen, die Fördermittel sind bereits ausbezahlt. In vielen Ortsteilen zwischen Untergriesbach und Gottsdorf sowie zwischen Untergriesbach über Habersdorf und Kroding in Richtung Ratzing ist der Ausbau schon abgeschlossen und höhere Bandbreiten sind dort bereits verfügbar. Durch die optimale Nutzung aller Förderprogramme von Bund und Freistaat bleiben für die Marktgemeinde unterm Strich nur gut zehn Prozent der Investitionssumme an Eigenbelastung übrig.

Unter dem Titel „Breitband III“ mit dem sogenannten „Höfebonus“ befindet sich Untergriesbach aktuell noch im Förderverfahren, ebenso mit einem vom Bund geförderten Programm, das auch der Freistaat Bayern bezuschusst. Hier sollen nochmals etwa 4,3 Millionen Euro investiert werden. Läuft alles nach Plan, werden die Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen. Bis 2020 sollen die erhöhten Bandbreiten dann für die Nutzer verfügbar sein. Über das für 2019 vom Freistaat geplante „Gigabit-Programm“ sollen in Untergriesbach dann auch noch die Restgebiete erschlossen werden.

Ziel sei es für die Marktgemeinde, den Ausbau möglichst schnell aber mit gleichzeitig kleinstmöglicher Eigenbelastung voranzutreiben. Darüber waren sich die Gesprächspartner einig und sowohl Landrat Meyer als auch Breitbandkoordinator Kaiser sicherten für Untergriesbach, wie auch für alle anderen Landkreiskommunen weiterhin ihre Unterstützung zu.


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