19.12.2020, 13:00 Uhr

385 Meter lang Mühldorfs „kleine Ostumfahrung“ eröffnet

v.l.: Stadtwerkeleiter Alfred Lehmann, Jens Edelmann, Fa. Greenrocks, 1. Bürgermeister Michael Hetzl, Martin Gebler, Projektleitung Ingenieurbüro Behringer, Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner, Rupert Rigam von der gleichnamigen Baufirma sowie Anwohner Franz Bauer.v.l.: Stadtwerkeleiter Alfred Lehmann, Jens Edelmann, Fa. Greenrocks, 1. Bürgermeister Michael Hetzl, Martin Gebler, Projektleitung Ingenieurbüro Behringer, Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner, Rupert Rigam von der gleichnamigen Baufirma sowie Anwohner Franz Bauer.

Kleine Ostumfahrung für Verkehr freigegeben - Verlängerung der Bürgermeister-Boch-Straße sorgt für Entlastung

Mühldorf. Die „kleine Ostumfahrung“ wurde am Freitag, 18. Dezember, eröffnet. Das 385 Meter lange Teilstück ist eine wichtige Querung in Nord-Süd-Richtung und verbessert wesentlich die Verkehrsverhältnisse in der Kreisstadt.

Bereits in den 1980er Jahren begann man mit der Planung, betonte erster Bürgermeister Michael Hetzl – man war sich einig, dass nur der Bau einer neuen Nord-Süd-Verbindung die Innenstadt entlasten würde. „1990 wurde der Korridor der Osttangente in den Flächennutzungsplan aufgenommen.“ Nach dem Bau der Bürgermeister-Hess-Straße im Jahr 2000 und der Änderung des Korridors der Osttangente aufgrund einer Gewerbeansiedlung 2009, konnte 2010 ein Teilstück des Straßengrundes erworben werden.

Das Scheitern weiterer wichtiger Grundstücksverhandlungen machten eine erneute Trassenänderung 2018 notwendig. „Im vergangenen Jahr kam die Förderzusage der Regierung von Oberbayern und das Stadtbauamt begann mit der Planung“, erklärt der Rathauschef. Auftragsvergabe war Ende April 2020, Baubeginn im Mai. „Wir liegen vor dem Zeitplan und innerhalb unseres Kostenrahmens“, freut sich 1. Bürgermeister Michael Hetzl. Die Gesamtkosten für das 385 m lange Teilstück liegen bei 1,35 Mio. Euro, voraussichtlich werden 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Die Fahrbahn ist 6,5m breit, ein einseitiger Geh- und Radweg inklusive Straßenbeleuchtung wurden ebenfalls errichtet. Die Erhartinger Druckleitung sowie Wasser- und Gasleitungen mussten verlegt werden, zudem musste eine Stützmauer mit 170 Kubikmeter Beton gebaut werden. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der kleinen Ostumfahrung nun eine wichtige Querung in Nord-Süd-Richtung schaffen konnten“, betont Hetzl abschließend.