13.11.2020, 11:14 Uhr

Gedenken an die Opfer von Gewalt & Krieg Volkstrauertag in Corona-Zeiten

Auf Grund der aktuellen Situation im Hinblick auf das Corona-Virus konnte der Volkstrauertag dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden.

Waldkraiburg. Dennoch wollte man auf das Gedenken der Opfer nicht verzichten und die Kränze auf den Friedhöfen niederlegen. Dazu wurde ein Fototermin im kleinen Rahmen mit dem Ersten Bürgermeister und den Vertretern der Kirche sowie dem Landrat Max Heimerl am Waldfriedhof und in den Ortsteilen abgehalten.

Die Stadt Waldkraiburg denkt an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Der Soldaten, die in den Kriegen starben, der Menschen die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren sowie die, die den Tod fanden, weil sie an ihrem Glauben festhielten. Man gedenkt derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als nicht lebenswert bezeichnet wurde. Mit Verbundenheit und Achtung nimmt die Stadt Waldkraiburg teil an dem Schmerz der Hinterbliebenen und glauben an den Frieden.


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