30.09.2019, 19:05 Uhr

Die A 94 geht durch Endlich zweispurig von Marktl nach München!


Jahrzehntelang hat der Landkreis darauf gewartet. Jetzt ist die A 94 tatsächlich Wirklichkeit

LANDKREIS. Wer öfter zur Arbeit oder auch nur zum Vergnügen über die Teilstücke der Autobahn und die Bundesstraße B 12 nach München gefahren ist, konnte die Fertigstellung der A 94 kaum mehr erwarten.

Jetzt haben die Götter, die Politik und vor allem die ausführenden Bauträger und -firmen der Zuckelei ein Ende gemacht: Am Montag wurden die letzten 33 Kilometer der A 94 in Richtung München zwischen Heldenstein und Pastetten offiziell eröffnet. Einen Monat früher als geplant!

Dem feierlichen Durchschneiden des Bandes auf Höhe Parkplatz Fürthholz-Nord gingen zahlreiche Ansprachen, Grußworte und der kirchliche Segen voraus. Danach weihte ein Autokorso mit Oldtimern den noch jungfräulichen Asphalt der neuen Autobahnkilometer auch praktisch ein.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, waren ebenso dabei, wie all jene, die seit Jahrzehnten für den Bau dieser Autobahn gekämpft haben. Allen voran der Verein „Ja zur A 94“ - ein Zusammenschluss von Lokalpolitikern, Landkreisen, Städten, Gemeinden, Gewerbe und Industrie - mit Mühldorfs Altbürgermeister Günther Knoblauch an der Spitze.

Am Dienstag, 1. Oktober, wird das 33 Kilometer lange, neue A 94-Stück abschnittsweise für den Verkehr freigegeben - wirklich freie Fahrt soll es dann ab Mittwoch geben..

Der Freude über die jetzt befahrbare Autobahn von Marktl nach München steht aber noch immer die Wehmut vieler Anlieger über den Verlust der für die A 94 geopferten Natur gegenüber.

Bleibt zu hoffen, dass mit der durchgehenden Autobahn die schweren und oft tödlichen Unfälle auf der alten Strecke München-Mühldorf ein Ende haben.


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