21.08.2019, 09:47 Uhr

Von 23 Landkreisen Landkreis bei Wohnungsgröße auf Platz 4 in Oberbayern

(Foto: Alexander Raths/123rf.com)(Foto: Alexander Raths/123rf.com)

Platz 11 bei Quadratmetern pro Mühldorfer Kopf. Landesamt für Statistik legt Daten vor

LANDKREIS. Wo Oberbayerns größte Häuser stehen hat das Landesamt für Statistik untersucht. Ein Ergebnis der Untersuchung: Die Wohnfläche pro Kopf ist in Oberbayern seit 1998 um rund 20 Prozent gestiegen.

Der Landkreis Mühldorf belegt mit durchschnittlich 111,7 Quadratmetern pro Haus oder Wohnung den stattlichen Platz 4 unter den 23 Landkreisen Oberbayerns. Bei der Quadratmeterfläche pro Kopf reicht es mit durchschnittlich 49,0 Quadratmetern immerhin noch für Platz 11.

Da liegt der Nachbarlandkreis Altötting mit 49,7 Quadratmetern pro Kopf nur wenig besser aus Platz 9. In Sachen Wohnungsgröße reicht es für Altötting mit 106,0 Quadratmetern ebenfalls für Platz 9.

Mit durchschnittlich 117,9 Quadratmetern Wohnfläche haben die Menschen im Landkreis Eichstätt die größten Häuser und Wohnungen in Oberbayern. Das geht aus den Daten des Landesamts für Statistik hervor, die die LBS Bayern ausgewertet hat.

Die größte Wohnfläche pro Kopf können die Menschen im Landkreis Starnberg für sich in Anspruch nehmen. Hier stehen jedem Einwohner 52,0 Quadratmeter zur Verfügung.

Die kleinsten Wohnungen Oberbayerns stehen in der Stadt München mit einer Fläche von 72,4 Quadratmetern. Pro Kopf beträgt der Wert in der Stadt München 39,4 Quadratmeter.

Insgesamt sind die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen, erklärt die Landesbausparkasse. Während 1998 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, sind es nun fast 48 Quadratmeter. Damit ist die Wohnfläche pro Kopf binnen 20 Jahren um 20 Prozent gestiegen.

In Oberbayern lag das Flächenwachstum bei 15 Prozent. Hier erhöhte sich die durchschnittliche Wohnfläche pro Person von 39,2 Quadratmetern im Jahr 1998 auf 45,2 Quadratmeter.

Neben veränderten Ansprüchen an das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende Singularisierung der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen.

Dies verstärkt die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug ergibt, und führt dazu, dass auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum der Wohnraumbedarf steigt.


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