11.05.2018, 09:10 Uhr

Verkehrssicherungspflicht Gehölzarbeiten im Bereich der Innufer und im Auwald

(Foto: 123rf.com )(Foto: 123rf.com )

Ab Montag, 14. Mai 2018, werden im Bereich der Innufer und des Auwaldes der Stadt Mühldorf im Rahmen der Verkehrssicherung Gehölzarbeiten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim durchgeführt.

MÜHLDORF Aktuelle Baumkontrollen haben im Auwaldbereich dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. „Leider mussten wir feststellen, dass insbesondere das Eschentriebsterben viele Bäume massiv geschädigt hat.“ teilte der zuständige Abteilungsleiter des Amtes, Michael Holzmann, mit. „Um die Sicherheit der vielen Spaziergänger und Erholungssuchenden am Innufer und im Auwald zu gewährleisten, müssen wir sofort tätig werden“. Ab Montag werden daher die

geschädigten Bäume, die auf Wege fallen könnten, gefällt oder zumindest abgestorbene Äste entfernt.

Das Eschentriebsterben ist in ganz Bayern flächendeckend anzutreffen. Die Eschen werden von zwei verschiedenen Pilzarten befallen, was dazu führt, dass sie einschließlich der Wurzeln sehr schnell morsch werden. Dies stellt ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Allgemeinheit dar, da die Bäume instabil

werden und jederzeit umfallen können.

Die betroffenen Straßen und Wege werden in Abstimmung mit der Stadt Mühldorf in den entsprechenden Bereichen vorübergehend gesperrt. Um Sperrzeiten und Behinderungen möglichst kurz zu halten, wird die Flussmeisterstelle Wasserburg mit mehreren Trupps an verschiedenen Stellen parallel arbeiten und zur Verstärkung noch eine Fremdfirma beiziehen.

Die Arbeiten finden im Benehmen mit dem Landratsamt Mühldorf a. Inn statt, da ein öffentliches Interesse an der Weiternutzung der Wege besteht und die vorgesehenen Arbeiten ökologisch begleitet werden. Zur Struktur- und Lebensraumverbesserung verbleiben einzelne Stammstücke und Astwerkhaufenals Totholz im Auwald.

Da von Gehölzarbeiten erhebliche Gefahren ausgehen können, bittet das Wasserwirtschaftsamt die Bevölkerung Abstand zum Arbeitsbereich zu halten und die Absperrungen strikt zu beachten.

Außerdem weist das Amt darauf hin, dass in den ökologisch besonders wertvollen, naturnahen Auwäldern des Inns immer mit waldtypischen Gefahren, herabfallenden Ästen oder umstürzenden Bäumen, gerechnet werden muss. Den Spaziergängern und

Erholungssuchenden wird daher angeraten, diese Bereiche bei starkem Wind, Gewitter oder Sturm zu meiden.


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