26.04.2018, 09:06 Uhr

Veranstaltungsreihe Handwerkskammer lädt zu „Ehrenamt im Dialog“

Die Handwerkskammer lud Vertreter der Kreishandwerkerschaft Altötting-Mühldorf sowie der angeschlossenen Innungen zum Dialog nach Töging. (Foto: Ulrich)Die Handwerkskammer lud Vertreter der Kreishandwerkerschaft Altötting-Mühldorf sowie der angeschlossenen Innungen zum Dialog nach Töging. (Foto: Ulrich)

Die Handwerkskammer für München und Oberbayern hat mit der Veranstaltungsreihe „Ehrenamt im Dialog“ eine neue Form des Austauschs mit den Funktionsträgern im Handwerk geschaffen.

TÖGING „Ohne die Handwerkerinnen und Handwerker, die sich ehrenamtlich in Innungen und Verbänden, in den Gremien der Handwerkskammer und in den Prüfungsausschüssen engagieren, wäre unser Handwerk nicht so angesehen und erfolgreich“, betont Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Gestern traf sich die Kammerspitze in Töging mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft und den angeschlossenen Innungen aus Altötting und Mühldorf. Mit „Handwerk im Dialog“ sollen der Zusammenhalt des Handwerks in Oberbayern weiter gestärkt und Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre entwickelt werden. 

Der Kammerpräsident weist darauf hin, dass Ehrenamtsträger neben einem hervorragenden beruflichen Sachverstand auch über einen breiten Erfahrungsschatz verfügen: „Sie wissen am besten, was gerade in der Region los ist, wo das Handwerk der Schuh drückt und welche Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen, um Verbesserungen für unsere Betriebe zu erreichen.“ Diese Erfahrungen und dieses Wissen sollen noch stärker in die Arbeit der Handwerkskammer einfließen. „Fragen, wie die Mobilität der Zukunft aussieht und wie stark die Digitalisierung einzelne Gewerke betrifft, wollen wir gemeinsam erörtern. Nur so bekommen wir ein vollständigeres Bild davon, wie sich die Welt für die verschiedenen Branchen und die einzelnen Regionen verändert. Daraus können wir dann die notwendigen Maßnahmen für die Zukunft ableiten. Deshalb ist der Austausch mit den Ehrenamtsträgern in unserem Kammerbezirk so wichtig“, ergänzt Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers. Der Hauptgeschäftsführer kündigt für die kommenden Jahre verstärkte Investitionen in die Bildungszentren der Kammer in Altötting, Ingolstadt, Mühldorf, Rosenheim, Traunstein und Weilheim an: „Eine leistungsfähige Bildungs-infrastruktur im gesamten Kammerbezirk ist wichtig, um Betriebsinhaber, Mitarbeiter und Auszubildende auf dem neuesten Stand zu halten.“ 


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