18.12.2019, 14:24 Uhr

Lob vom Bezirkstagspräsidenten „Es verdient höchsten Respekt, was Sie leisten“

Stephan Schrottenbaum (r.), Leiter der Bundespolizeiinspektion Passau, tauschte sich mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich über die Rolle der Bundespolizei aus. (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)Stephan Schrottenbaum (r.), Leiter der Bundespolizeiinspektion Passau, tauschte sich mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich über die Rolle der Bundespolizei aus. (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)

Das hohe Schleusungsaufkommen im Grenzgebiet warThema eines Treffens zwischen Polizeidirektor Stephan Schrottenbaum und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in Landshut

LANDSHUT Polizeidirektor Stephan Schrottenbaum, der Leiter der Bundespolizeiinspektion (PI) Passau, war vor Kurzem in der Bezirkshauptverwaltung in Landshut zu Gast. Bei einem Fachgespräch tauschte er sich mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich über die Bedeutung der Bundespolizei und deren umfangreiche Aufgaben sowie aktuelle Themen aus.

Dabei ging es unter anderem um das nach wie vor hohe Schleusungsaufkommen im Grenzbereich. Die Bundespolizeiinspektion Passau ist für ganz Niederbayern (mit Ausnahme des Landkreises Kelheim) zuständig. In der Region mit Revieren in Freyung, Zwiesel und Landshut sind aktuell rund 550 Bundespolizisten im Einsatz (350 allein in Passau) – Tendenz steigend. In Passau soll für die Bundespolizei, die bislang auf mehrere Standorte verteilt ist, eine neue Zentrale gebaut werden.

Schrottenbaum zufolge ist die Kontrollstelle an der Autobahn A3 einer der Tätigkeitsschwerpunkte. Seit der Einführung der 24-Stunden-Kontrolle am 15. Dezember 2016 seien dort insgesamt rund 1,6 Millionen Personen kontrolliert worden. Dabei seien sehr viele Straftaten wie unerlaubte Einreisen beziehungsweise ein Verstoß gegen das Waffen- oder Betäubungsmittelgesetz festgestellt worden. Der Polizeidirektor: „Wir konnten auch viele Fahndungstreffer erzielen.“ Dazu gehörten beispielsweise offene Haftbefehle oder offene Strafen.

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich brachte seine Wertschätzung für die Arbeit der Bundespolizisten zum Ausdruck: „Es verdient höchsten Respekt, was Sie leisten. Die Gesellschaft kann sehr dankbar sein für das, was Sie tagtäglich tun. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und zentrale Aufgabe des Staates. Die Bundespolizei leistet einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit in unserer Region.“


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