18.10.2019, 15:10 Uhr

„Freuen uns auf die Zusammenarbeit“ Stadt Landshut erweitert Kinderhort-Angebot

Vertragsunterzeichnung zwischen OB Alexander Putz (2.v.re.) und dem Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner (2.v.li.) im Beisein von Stadtjugendamtsleiter Stefan Volnhals (li.) sowie Johanniter-Marketingleiter Andreas Denk. (Foto: Stadt Landshut)Vertragsunterzeichnung zwischen OB Alexander Putz (2.v.re.) und dem Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner (2.v.li.) im Beisein von Stadtjugendamtsleiter Stefan Volnhals (li.) sowie Johanniter-Marketingleiter Andreas Denk. (Foto: Stadt Landshut)

OB Alexander Putz hat gemeinsam mit dem Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, Martin Steinkirchner, einen Vertrag unterzeichnet. Hintergrund: Die Stadt Landshut hat an der Grundschule Karl-Heiß einen Schülerhort errichtet. Die Trägerschaft übernimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe.

LANDSHUT „Wir freuen uns darüber, mit den Johannitern einen guten und zuverlässigen Kooperationspartner gefunden zu haben“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz am Montag bei der Vertragsunterzeichnung. Gerade das Thema „Ganztagsbetreuung“ habe in den vergangenen Jahren, auch vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels, enorm an Bedeutung gewonnen.

Putz sprach angesichts des anhaltenden Zuzugs von einer großen Herausforderung, die die Stadt Landshut zu stemmen habe. Zwar sei es erfreulich, dass die Stadt in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen habe, vor allem für junge Familien. Andererseits führten diese gesteigerten Einwohnerzahlen besonders im Bereich der Kindertageseinrichtungen zu großen Bedarfen. Diesen nachzukommen, habe für die Stadt Priorität, so Putz. In diesem Zusammenhang würdigte er den Stadtrat, in dem große Einigkeit darüber bestehe, dass bei allen vorgesehenen Investitionen der Bereich „Bildung“ Vorrang habe. Was die Gesamt-Betreuungsquote an Schulen anbelangt: Hier liegt die Stadt Landshut bereits heute bei über 55 Prozent. Wie Putz sagte, würde konsequent erweitert: Ziel sei, auch laut Beschlusslage, 75 Prozent an bestehenden Schule und 85 Prozent an den neuen Schulen.

Umso mehr freue es ihn, gemeinsam mit den Johannitern nun einen Vertrag über die Trägerschaft des Kinderhortes an der Grundschule Karl-Heiß schließen zu können. Martin Steinkirchner bedankte sich beim Rathauschef für das Vertrauen, das die Stadt Landshut den Johannitern entgegenbringt. Der Verband kann in Sachen Kinderbetreuung auf eine 30-jährige Erfahrung zurückgreifen. Aktuell 120 Kinder- und Jugend-Einrichtungen aller Arten betreiben die Johanniter allein in Ostbayern. Vor 14 Jahren waren es gerade einmal elf Einrichtungen, so Steinkirchner. Dies verdeutliche den stark angestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen.

So auch an der Grundschule Karl-Heiß. Deshalb ist der Betrieb des vorerst zweigruppigen Hortes mit insgesamt 50 Plätzen bereits gestartet und ausgebucht. Wie der Leiter des Stadtjugendamts, Stefan Volnhals, informierte, sollen für den Hortbetrieb auf dem Gelände der Grundschule Modulbauten entstehen, die dann im Zuge von geplanten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule abgelöst werden. Wegen der großen Nachfrage allerdings, ergänzte Steinkirchner, habe man sich dazu entschieden, den Betrieb in den Schulräumen im Rahmen einer Interimslösung gleich zu Beginn des Schuljahres aufzunehmen.

Montags bis freitags bis jeweils 17 Uhr und sogar auch in den Ferien werden die Kinder von insgesamt fünf Mitarbeiterinnen betreut. Es handelt sich um die erste niederbayerische Johanniter-Kindereinrichtung in der Stadt Landshut und, so hofft Steinkirchner, „vielleicht auch nicht die einzige. Wir sind auf jeden Fall bereit und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“


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