25.09.2019, 11:42 Uhr

Landratskandidatin der CSU Claudia wer?

Die Klausurteilnehmer mit dem CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (vorne Vierter von links) sowie Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (rechts) umringen Claudia Geilersdorfer (vorne Mitte), die einstimmig als Landratskandidatin vorgeschlagen wurde. (Foto: CSU)Die Klausurteilnehmer mit dem CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (vorne Vierter von links) sowie Kreistagsfraktionssprecher Josef Haselbeck (rechts) umringen Claudia Geilersdorfer (vorne Mitte), die einstimmig als Landratskandidatin vorgeschlagen wurde. (Foto: CSU)

Jetzt ist es endlich raus, mit wem die CSU im Landkreis Landshut im nächsten Jahr gegen den amtierenden Landrat Peter Dreier antreten will – und es ist eine Überraschung. An den Start geht für die Christsozialen kein bekannter Name, sondern eine Kandidatin aus Vilsbiburg, die weder im Stadt- oder Kreisrat sitzt. Ihr Name: Claudia Geilersdorfer. Im Rahmen einer Klasusurtagung im Seminar- und Tagungszentrum Kloster Furth haben sich die Kreisvorstandsmitglieder auf die 49-Jährige geeinigt. Im Landkreis ist die Architektin weitestgehend unbekannt. Das soll sich in den nächsten Monaten ändern.

LANDSHUT Geilersdorfer ist 49 Jahre alt, selbstständige Architektin, Unternehmerin und Vorsitzende der Frauen-Union Vilsbiburg. „Durch ihren Beruf hat sie gute Kontakte zum Handwerk, zur mittelständischen Wirtschaft und zu den Behörden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Landkreis-CSU.

„Das bauliche Erbe und die Kultur im Landkreis Landshut liegen mir am Herzen“, sagte sie bei ihrer Vorstellung vor den zahlreichen Klausurteilnehmern. „Weitere Schwerpunkte sind die Stärkung des Mittelstands als Grundlage unseres Wohltands, die Förderung der beruflichen Fachausbildung, der Abbau von Bürokratie, die flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung sowie die Schaffung von bezahlbarem, barrierefreien Wohnraum für Jung und Alt.“

Die CSU-Kreistagsliste soll laut dem Kreisvorsitzenden Florian Oßner insgesamt sehr ausgewogen werden: „Wir schlagen der Delegiertenversammlung unter den ersten 30 Kandidaten mindestens zehn engagierte Frauen sowie auch bekannte junge Kandidaten mit unterschiedlichsten Berufen vor. Damit wird deutlich, dass wir in unseren Reihen viele motivierte und versierte Menschen aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsbereichen haben, die selbst die Entwicklung ihrer Heimat in die Hand nehmen. Sie sind bereit, ihre Tatkraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und Verantwortung zu tragen.“

In den politischen Fokus werde die CSU laut Oßner weiterhin die Haushaltspolitik nehmen, um eine vernünftige Balance zwischen der Leistungsfähigkeit des Landkreises und der Kommunen zu gewährleisten. Weitere Schwerpunkte seien die Stärkung der wohnortnahen medizinischen Versorgung durch die Landkreiskliniken in Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg sowie die Förderung einer gesunden Landwirtschaft. Außerdem würden wichtige Infrastrukturprojekte weiter vorangetrieben. So zum Beispiel der Weiterbau der B15 neu über die A92 bei Essenbach hinaus als Ost-Süd-Umfahrung von Landshut mit einem Ausbau der stark belasteten B299 bis Vilsbiburg sowie die B299-Umfahrung von Arth, Weihmichl und Ober- und Unterneuhausen. Zudem setze sich die CSU für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs und für die Stärkung alternativer und moderner Antriebstechnologien ein – zum Beispiel für das Brennstoffzellenfahrzeug. „Das sichert die Arbeitsplätze der Zukunft in der Region“, so Oßner.


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