01.07.2019, 16:23 Uhr

Immobilienmarkt Preise für Bauland steigen im Landkreis Landshut um 30 Prozent


462 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2018 insgesamt und ein Anstieg der Bodenrichtwerte von durchschnittlich über 30 Prozent für Wohnbauflächen in den Hauptorten der Landkreisgemeinden: Der Grundstücks- und Immobilienmarkt im Landkreis boomt weiterhin.

LANDKREIS LANDSHUT Das beweisen auch der neue Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwerte 2017/2018, die Andreas Valenta, Vorsitzender des Gutachterausschusses und Elisabeth Schweizer von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Landrat Peter Dreier vorgestellt haben.

Mit Ausnahme dreier Gemeinden (Obersüßbach, Wurmsham und Schalkham) sind die Preise für Wohnbauland im Landkreis weiter angestiegen. Die Preisspanne in den Hauptorten der Landkreisgemeinden reicht von knapp unter 100 Euro pro Quadratmeter bis 550 Euro. Spitzenreiter ist hier Piflas/Ergolding: Denn vor allem die Landshuter Stadtrandgemeinden verbuchen einen deutlichen absoluten Wertzuwachs. Neben Richtwerten für Bauland wurden Werte für Acker-, Grünland und Forstflächen ohne Bewuchs ermittelt.

Für über 276 Millionen Euro wechselten im Jahr 2018 Häuser ihre Besitzer, knapp 112 Millionen Euro entfallen auf unbebaute Grundstücke, gefolgt von 74 Millionen Euro für Eigentumswohnungen. Während der Geldumsatz weiter ansteigt, nimmt die Anzahl der Kaufverträge aber erneut ab. Damit wird deutlich, dass die durchschnittlichen Quadratmeter-Preise gestiegen sind. Das zeigt sich vor allem an den Wohnbauflächen: Hier sind die Vertragszahlen um 31,5 Prozent gesunken, bei steigendem Umsatz.

Den größten Preisanstieg haben Neubauwohnungen in den an die Stadt Landshut grenzenden Landkreis-Gemeinden erfahren. Hier hat sich der Quadratmeterpreis, bezogen auf den Quadratmeter Wohnfläche, seit 2012 verdoppelt. Interessant ist auch hier, dass laut Statistik die stadtnahe Neubauwohnung mit rund 91 Quadratmeter deutlich größer als im übrigen Landkreis (durchschnittlich 74 Quadratmeter) ausfällt.


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