04.04.2019, 16:33 Uhr

Verkauf des Gebäudes der Jugenderberge Zweieinhalb Millionen für das Ottonianum

Das Ottonianum, Landshuts Jugendherberge. (Foto: Grießer)Das Ottonianum, Landshuts Jugendherberge. (Foto: Grießer)

Für das Ottonianum in Landshut gibt es einen potenziellen Käufer, der einen Millionenbetrag bezahlen und eine neue Jugendherberge an einem Ersatzstandort errichten würde. Das Problem ist nur: Der Interessent hat das Gebäude bisher noch nicht sehen können. Das will die CSU jetzt ändern und fordert in einem Antrag von Stadtrat Maximilian Götzer, dem „Interessenten Ortseinsichten zu gewähren“, damit Bewegung in die Angelegenheit kommt.

LANDSHUT Für das Ottonianum in Landshut gibt es einen potenziellen Käufer, der einen Millionenbetrag bezahlen und eine neue Jugendherberge an einem Ersatzstandort errichten würde. Das Problem ist nur: Der Interessent hat das Gebäude bisher noch nicht sehen können. Das will die CSU jetzt ändern und fordert in einem Antrag von Stadtrat Maximilian Götzer, dem „Interessenten Ortseinsichten zu gewähren“, damit Bewegung in die Angelegenheit kommt.

Das Ottonianum steht auf der Liste von Immobilien, die der Stadtrat zum Verkauf frei gegeben hat, um die Millionenlücke im Haushalt zu schließen. In dem Gebäude ist derzeit noch die Jugendherberge untergebracht, doch deren Tage dort sind ohnehin gezählt, weil das Ottonianum mit einem gigantischen Aufwand saniert werden müsste. Geld, das die Stadt nicht hat. Also will sie das Gebäude veräußern und die Jugendherberge an einem neuen Standort ansiedeln. Den Fraktionen liegt seit zwei Wochen das Angebot eines Maklers vor, der einen Interessenten für das Ottonianum hätte. Er würde nach Wochenblatt-Informationen etwa 2,5 Millionen Euro bieten. Außerdem stellt er den Bau einer neuen Jugendherberge auf seine Kosten in Aussicht, sollte die Stadt ein Grundstück zur Verfügung stellen. Bis die fertiggestellt ist, dürfte die Jugendherberge im Ottonianum weiterbetrieben werden.

Das Geld aus dem Verkauf des Ottonianums könne man für die Sanierung des ehemaligen Realschulgebäudes am Hans Carossa Gymnasiums verwenden, so Götzer und weiter in Bezug auf das Ottonianum: „Es ist in unseren Augen nicht ersichtlich, weshalb OB und Verwaltung bei der bereits beschlossenen Markterkundung zögern.“


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