01.02.2019, 09:43 Uhr

Tierschutz Jetzt untersagen auch andere Landkreise Tier-Transporte

Landshuts Landrat Peter Dreier hat mit seiner Entscheidung, bestimmte Tierexporte nicht mehr zu genehmigen, eine erstauniche entwicklung ausgelöst. (Foto: tg)Landshuts Landrat Peter Dreier hat mit seiner Entscheidung, bestimmte Tierexporte nicht mehr zu genehmigen, eine erstauniche entwicklung ausgelöst. (Foto: tg)

Mit seiner Entscheidung, den Export einer trächtigen Kuh ins 5.000 Kilometer entfernte Usbekistan aus Gründen des Tierschutzes nicht zu genehmigen, hat der Landshuter Landrat Peter Dreier eine erstaunliche Entwicklung ausgelöst. Nachdem über den Fall im Landshuter Wochenblatt und der Passauer Neuen Presse zeitgleich exklusiv berichtet worden war, dauerte es nicht lange und andere Landkreise zogen nach.

LANDSHUT Solche Transporte in Zukunft ohne ausdrückliche Weisung des Umweltministeriums nicht mehr genehmigen wollen demnach die Landkreis Passau, Deggendorf, und Freyung-Grafenau. „Auch die Landkreise Regen, Weißenburg-Gunzenhausen, Aschaffenburg und weitere werden in den nächsten Tagen noch folgen“, so Landrat Peter Dreier am Donnerstag gegenüber dem Wochenblatt. Dreier hat für seine Entscheidung bei den Bürgern einen Nerv getroffen und eine Diskussion angestoßen, die demnächst wohl auf Ministeriumsebene geführt wird. In den sozialen Medien und in Leserbriefen wird der Landshuter Landrat für seinen „mutigen Schritt“ fast ausnahmslos gefeiert.

gerardkoudenburg/123RF (Foto: gerardkoudenburg/123RF)

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