25.01.2019, 11:00 Uhr

Haslinger outet sich beim CSU-Empfang „Ich will Oberbürgermeister werden“

Thomas Haslinger (5. v. li.) gab beim Neujahrsempfang der CSU seine Kandidatur für die OB-Wahl bekannt. Prominenter Ehrengast war der jüngste Landrat Bayerns, Sigi Walch aus Traunstein (3. v. li.).Thomas Haslinger (5. v. li.) gab beim Neujahrsempfang der CSU seine Kandidatur für die OB-Wahl bekannt. Prominenter Ehrengast war der jüngste Landrat Bayerns, Sigi Walch aus Traunstein (3. v. li.).

Der angesagte Ehrengast war zwar nicht da. Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Aber auch ohne ihn kann der CSU-Kreisvorsitzende Thomas Haslinger den traditionellen Neujahrsempfang der Landshuter CSU am Donnerstagabend als Erfolg für sich verwerten. Das Interesse war riesig, die Stimmung unter den rund 350 Gästen blendend. Von den Streitereien und Eifersüchteleien vergangener Tage war nicht mehr viel zu merken. Und von Haslinger gab es eine klare Ansage: „Ich habe mich entschieden, mich für die OB-Wahl 2020 als Kandidat aufstellen zu lassen.“

LANDSHUT Eine Überraschung war Haslingers Kandidatur nicht, bereits im Vorfeld hatte das Wochenblatt darüber berichtet, dass er in den Ring steigen wird. Interessant war vielmehr zu beobachten, wie sich Haslinger gegenüber dem Amtsinhaber, Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP), und der politischen Konkurrenz positioniert.

Wer Haslinger kennt, der weiß, dass er in den vergangenen Jahren eher nicht als rhetorischer Weichspüler aufgefallen ist. Umso erstaunlicher die Töne, die er in seiner Neujahrsrede anschlug.

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