08.03.2018, 13:32 Uhr

Martinsschue in der Neustadt Lieber Ideenwettbewerb statt Zusage zum Kreativquartier?

Die Martinsschule in der Neustadt. Foto: Schmid  (Foto: Schmid)Die Martinsschule in der Neustadt. Foto: Schmid (Foto: Schmid)

Die Freien Wähler wollen einen Verkauf der Martinsschule verhindern. Das Konzept eines Kreativquartiers sehen sie kritisch. Jetzt fordern sie in einem Antrag an den Stadtrat, dass für die Immobilie in der Neustadt ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben wird, um die bestmögliche Nutzung zu finden.

Die ehemalige Martinsschule im Herzen von Landshut besitze „großes entwicklerisches Potenzial“, so die Freien Wähler in einer Pressemitteilung.

„Daher sollte die Stadt Landshut dieses Objekt nicht vorschnell verkaufen, sondern in einem Ideenwettbewerb die langfristig beste Lösung für die weitere Entwicklung dieses Objekts und der gesamten Stadt Landshut finden.“

Die Immobilie habe aufgrund ihrer Größe weitreichende Auswirkungen auf die Umgebung. „Daher sollten alle erdenklichen Ideen zu deren Nutzung eingebracht werden, angefangen von Wohnraum, über Publikumsverkehr, Einzelhandel, Büros und entsprechend auch die Parkplatzsituation auf die jeweilige Nutzung abgestimmt werden (Tiefgarage)“, so die Freien Wähler.

Angesichts des starken Wachstums der Stadt Landshut sollte man sich zudem überlegen, ob die jetzigen Kapazitäten der Rathäuser ausreichen oder womöglich in zehn Jahren weiterer Bedarf vorhanden sein werde. „Zu bedenken ist auch, dass die Stadtbücherei Landshut aufgrund beengter Platzverhältnisse in ihrem Angebot stark eingeschränkt ist. Hier wäre zu überlegen, ob die Martinsschule nicht für die Bücherei genutzt werden könnte. „Damit wäre ebenfalls eine kulturelle Nutzung verbunden.“


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