29.09.2020, 16:51 Uhr

„Lebendige Zentren“ 1,4 Millionen Euro zur Förderung attraktiver Ortsmitten für sechs Städte und Gemeinden im Landkreis Kelheim

Die Sanierung der Straße „Zur Veste“ in Neustadt an der Donau wurde mit der Förderung aus „Lebendige Zentren“ saniert. Daneben befindet sich das ebenfalls sanierte Kulturhaus „Storchenwirt“. Foto: Monika HummelDie Sanierung der Straße „Zur Veste“ in Neustadt an der Donau wurde mit der Förderung aus „Lebendige Zentren“ saniert. Daneben befindet sich das ebenfalls sanierte Kulturhaus „Storchenwirt“. Foto: Monika Hummel

Der Landkreis Kelheim profitiert in diesem Jahr erheblich von den Zuschüssen aus dem Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren“. Allein sechs Städte und Gemeinden können insgesamt rund 1,4 Millionen aus dem Bund-Länder-Fördertopf für den Erhalt und die Entwicklung ihrer Stadt- und Ortskerne schöpfen.

Landkreis Kelheim. „Der Bund und der Freistaat stehen zu ihrer Verantwortung, die Kommunen bei der Weiterentwicklung ihrer Zentren zu unterstützen“, sagt der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner.

Für die Stärkung der Abensberger Altstadt erhält die Stadt Abensberg 160.000 Euro. Die Sanierung der historischen Altstadt rund um das Rathaus und den Maderturm läuft seit etwa einem Vierteljahrhundert. Teilbereich für Teilbereich wurde seitdem saniert und bekam teilweise ein neues Gewand verpasst. In die Stadt Neustadt an der Donau fließt ebenfalls eine Fördersumme von 240.000 Euro für die Neugestaltung der Innenstadt. „Die Sanierung des Stadtkerns ist eine weitsichtige Meisterleistung“, lobt Oßner. Die „Lebendige Zentren“-Förderung werde genau an den richtigen Stellen eingesetzt. Über einen satten Zuschuss über 589.000 Euro kann sich der Markt Painten für die Umsetzung des interkommunalen Entwicklungskonzeptes IG Altmühltal freuen. Im Rahmen dieser Gesamtmaßnahme gibt es auch für die Gemeinde Ihrlerstein 60.000 Euro und Essing 80.000 Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm. Für die Sanierung der Ortsmitte rund um den Marienplatz können auch in Siegenburg Zuschüsse über 240.000 Euro eingesetzt werden.

Die Stadt- und Ortsmitten zu bewahren und zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu entwickeln, ist das Ziel des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Lebendige Zentren“. Eine Förderung über insgesamt 1.369.000 Euro geht dafür in diesem Jahr an Städte und Gemeinden im Landkreis Kelheim.

Projekte zum Erhalt und zur Entwicklung der Stadt- und Ortskerne wie in Abensberg, Neustadt, Ihrlerstein, Painten, Essing und Siegenburg seien wichtig für die Städte und Gemeinden, betonte Infrastrukturpolitiker Oßner. „Die Modernisierungen steigern die Wohn- und Lebensqualität, was ein entscheidender Standortfaktor für den ländlichen Raum ist. Außerdem tragen diese Maßnahmen zum besseren Miteinander der Generationen und zur Integration aller Bevölkerungsgruppen bei“, so Oßner.


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