14.08.2020, 10:28 Uhr

Viel Verantwortung Wechsel in der Neustädter Kämmerei – Markus Englert übernimmt die Stelle von Josef Toth

Thomas Memmel mit Markus Englert. Foto: Stadt Neustadt/HummelThomas Memmel mit Markus Englert. Foto: Stadt Neustadt/Hummel

Die Stadt Neustadt an der Donau hat einen neuen Kämmerer: Markus Englert, der schon seine Ausbildung im Neustädter Rathaus machte, ist der Nachfolger von Josef Toth. Toth war seit 1994 Kämmerer der Stadt Neustadt an der Donau. Schon im Dezember 2019 erfolgte der offizielle Wechsel, Toth war aber noch bis Mai weiterhin in Altersteilzeit in der Kämmerei tätig.

Neustadt an der Donau. „Zahlen waren schon immer meins“, stellt Englert fest, der aus Neustadt kommt und in Abensberg auf die Realschule ging. Danach entschied er sich gegen die Ausbildung bei einer Bank und fing 2009 bei der Stadtverwaltung in Neustadt an. Schon während der Ausbildung wurde Englert viel in der Kasse und der Kämmerei eingesetzt, wo Josef Toth in ihm einen möglichen Nachfolger erkannte. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 2012 wurde Englert im Rathaus übernommen und weiterhin in der Finanzverwaltung beschäftigt.

Von 2014 bis 2016 absolvierte er dann die Weiterqualifikation „Beschäftigtenlehrgang II“ für den gehobenen Dienst. In den zwei Jahren musste Englert zahlreiche Prüfungen ablegen, um die Bezeichnung „Verwaltungsfachwirt“ zur erhalten. Die Lerninhalte für den Verwaltungsfachwirt sind die Grundlagen für die Tätigkeiten eines Kämmerers. Nach gut zehn Jahren bei der Stadt trat er im letzten Dezember diese Stelle an. Es war ein „angenehmer Übergang“, so Englert: Josef Toth lernte seinen Nachfolger früh an und arbeitete in Teilzeit noch bis Ende Mai in der Kämmerei. Erster Bürgermeister Thomas Memmel erläutert: „Markus Englert konnte langsam in die Rolle des Kämmerers hineinwachsen und noch viel von Josef Toth lernen – das ist bei einer so wichtigen Stelle viel wert.“

Denn die Aufgaben des Kämmerers sind verantwortungsvoll und vielseitig: Von Dezember bis März nehmen die abschließende Jahresrechnung und das Aufstellen des neuen Haushalts die meiste Zeit in Anspruch. Darüber hinaus ist Englert als Kämmerer etwa zuständig für sämtliche Fördermaßnahmen: Ob für Kindergärten, Schulen, Rad- und Gehwege, Straßen, Brücken über Innenstadtsanierung, Umbau des Storchenwirts bis hin zum Fassadenprogramm der Städtebauförderung. Auch mit den weiteren Aufgaben der Stadtkasse und der Kämmerei – von Kindergarten, Feuerwehr, Versicherungen über Steuern und Fremdenverkehrsbeitrag – ist Englert seit seiner Ausbildungszeit vertraut und ist als Kämmerer auch Ansprechpartner für das insgesamt neunköpfige Team der Finanzverwaltung.


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