16.12.2019, 11:34 Uhr

Besonders im Lebensmittelbereich „Alarmsignal“ – jeder siebte Vollzeit-Beschäftigte im Kreis Kelheim arbeitet zum Niedriglohn

(Foto: NGG)(Foto: NGG)

40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: Im Kreis Kelheim arbeiten rund 3.900 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn. Damit liegt jeder siebte Arbeitnehmer (15,2 Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2.203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit mit.

LANDKREIS KELHEIM Der Geschäftsführer der NGG Oberpfalz, Rainer Reißfelder, spricht von einem „Alarmsignal“ und sieht eine Hauptursache für diesen Zustand in der schwindenden Tarifbindung.


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