19.11.2019, 15:06 Uhr

Freistaat fördert Leuchtturmprojekt Zwei autonome Shuttlebusse sollen ab Frühjahr 2020 in Abensberg und Weltenburg unterwegs sein

(Foto: Bayer. Bauministerium)(Foto: Bayer. Bauministerium)

Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart unterstützt die technologische Innovation im Landkreis Kelheim mit einer Förderung von 880.000 Euro. Vom Kloster Weltenburg zum Parkplatz, von der Gillamoos-Wiese in die Abensberger Innenstadt und im Winterhalbjahr in der Innenstadt von Kelheim sollen schon ab Frühjahr 2020 autonom fahrende Elektrobusse unterwegs sein.

LANDKREIS KELHEIM „Bayern ist Innovations- und Hightech-Land. Wir reden nicht nur über ganz neue Formen der Mobilität, wir handeln und probieren aus. Der Freistaat unterstützt hier den Landkreis Kelheim gerne und übernimmt den Löwenanteil der Kosten für die Anschaffung von zwei autonom fahrenden Elektrobussen für den Nahverkehr“, so Reichhart.

Landrat Martin Neumeyer: „Beim Thema ‚Autonomer Verkehr‘ setzen wir im ÖPNV Maßstäbe und positionieren uns als Benchmark (Vorreiter). Es ist ein Bayerisches Leuchtturmprojekt und Teil der ‚Gesamtstrategie zur Verbesserung der Mobilität im Landkreis‘. Zwei Fahrstrecken (Abensberg und Weltenburg) stehen bereits in den Startlöchern – ein äußerst spannendes und zukunftsweisendes Projekt für unsere Region.“

Bisher ist ein autonom fahrender Bus im Freistaat nur in Bad Birnbach unterwegs. Die neuen Busse für den Landkreis Kelheim gehören nun bereits zur dritten Generation und wurden auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen weiterentwickelt und verbessert. Ganz alleine ist aber der autonom fahrende Elektrobus auch weiterhin nicht unterwegs: So wird eine Person als Mitfahrer weiterhin den Betrieb überwachen und kann bei Problemen oder unerwarteten Hindernissen auf der Strecke jederzeit eingreifen.


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