06.11.2019, 20:28 Uhr

Zuschüsse gehen nach Niederbayern Ausbau des schnellen Internets – 17 Gemeinden, 41 Schulen und ein Plankrankenhaus profitieren

(Foto: arquiplay77/123RF)(Foto: arquiplay77/123RF)

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 17 Gemeinden aus Niederbayern erhalten insgesamt über 12,5 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.797 Gemeinden, also über 87 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht“, betonte Füracker.

NIEDERBAYERN Zusätzlich profitieren 41 Schulen und ein Plankrankenhaus in Niederbayern mit insgesamt über einer Million Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort ebnet der Freistaat den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung und sorgt für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.

Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Rund 94 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet (mindestens30 Mbit/s). Bei den aktuellen Projekten werden über 50.000 km Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 764.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum.

Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.018 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Nach Abschluss der laufenden Baumaßnahmen werden 99 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist es, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser noch weiter ins Land zu bringen, möglichst bis in die Gebäude (FTTB – Fiber to the building).

Die Gemeinden in Niederbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Es befinden sich mit 257 Gemeinden 99 Prozent im Förderverfahren. 253 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 204,9 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal über 216,6 Millionen Euro für Niederbayern ist noch offen.

17 Gemeinden aus Niederbayern erhalten 20 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von über 12,5 Millionen Euro, außerdem werden Schulen und Krankenhäuser gefördert. Im Landkreis Kelheim sind dies das Krankenhaus Mainburg, die Grundschule Riedenburg, die Mittelschule Riedenburg, die Grundschule Offenstetten, die Staatliche Wirtschaftsschule Abensberg, die Aventinus-Mittelschule Abensberg und die Aventinus-Grundschule Abensberg.


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