05.11.2019, 18:00 Uhr

Politische Bildungsreise Ländlichen Raum fit für die Zukunft machen – Bundestagsabgeordneter empfängt Wahlkreisbürger in Berlin

(Foto: Bundesregierung/AtelierSchneider)(Foto: Bundesregierung/AtelierSchneider)

Eine dreitägige politische Bildungsreise in die Hauptstadt Deutschlands hat eine Besuchergruppe aus der Region Landshut-Kelheim auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) erlebt. Die Reisegruppe traf sich dabei auch mit dem Heimatabgeordneten im Reichstag in Berlin zu einem ausführlichen Informationsgespräch. Dabei berichtete der Infrastrukturpolitiker von seiner täglichen Arbeit in der Bundeshauptstadt für die Bürger im Wahlkreis. Schwerpunkte dabei waren Mobilitätsprojekte wie der Ausbau von Verkehrswegen, ÖPNV und Tankstellen für Strom und Wasserstoff sowie die dringend notwendige Verbesserung der Mobilfunkversorgung in der Region.

BERLIN „Für eine leistungsfähige Nord-Süd-Fernstraßenverbindung in unserer Heimat, von Vilsbiburg bis nach Kelheim, die gleichzeitig die von Staus und Durchgangsverkehr geplagten Städte und Gemeinden entlastet, wollen wir den Weiterbau der Bundesstraße B15 neu ab der Autobahn A92 im südlichen Landkreis Landshut so vorantreiben, dass im Zuge dieses Projekts auch die Bundesstraße B299 bis Vilsbiburg mehrstreifig ausgebaut wird“, so Oßner. Damit würde der Verkehrsfluss auf dieser jetzt schon stark befahrenen Straße reibungsloser und sicherer werden.

Im ländlichen Raum ist laut Oßner auch die bessere Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs wichtig, damit die Region als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt für die Menschen attraktiv bleibt. Für die Mobilität der Zukunft treibe die Bundesregierung den Ausbau von Strom- und Wasserstofftankstellen voran. „Damit wir die Region technologieoffen fit für neue Antriebsformen wie die elektromobile Brennstoffzelle machen, geht in Landshut bis zum kommenden Frühjahr die erste Wasserstofftankstelle der Region in Betrieb.“

Neben der Mobilität müsse in Sachen Infrastruktur vor allem auch die Mobilfunkabdeckung in der Fläche passen, damit die Region langfristig ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Lebensmittelpunkt bleibe, erklärte Oßner. „Darum wird sich der Bund dafür einsetzen, dass Versorgungslücken geschlossen werden, welche die Mobilfunknetzbetreiber aus wirtschaftlichen Gründen nicht von sich aus angehen.“ Am konkreten Beispiel der Problematik in Haarbach (Vilsbiburg) schilderte Oßner, welche dicken Bretter zu bohren seien: „Hier werden gerne Verantwortlichkeiten von einem zum anderen geschoben, den Unmut kann ich sehr gut nachvollziehen.“ Oßner versprach jedoch, nicht locker zu lassen, bis auch in Haarbach und darüber hinaus überall bedenkenlos mobil telefoniert werden kann.

Neben dem Politikergespräch besichtigte die Reisegruppe die Reichstagskuppel und besuchte das Bundespresseamt für ein Informationsgespräch über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Stationen des Programms unter der Reiseleitung von Anna Holzner waren der Bundesnachrichtendienst, die bayerische Landesvertretung, eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin, eine Ausstellung zur Trennung Deutschlands im ehemaligen Grenzübergang „Tränenpalast“ und die Apostolische Nuntiatur – die diplomatische Vertretung des Vatikans in Deutschland. „Wir kommen wieder“, war das Fazit der Gruppe, die sich beim Bundestagsabgeordneten Florian Oßner für die Einladung und Organisation bedankte.


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